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Mecklenburg-Vorpommern: Anbau von Freilandgemüse rückläufig
Die Gemüsefläche auf dem Freiland hat sich im vergangenen Jahr weiter verringert. Damit setzte sich die rückläufige Tendenz im Gemüsebau, die vor zehn Jahren begann, fort. Wie es aus dem Statistischen Amt weiter dazu heißt, wurde im Jahr 2015 in 48 Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben auf einer Fläche von 1.625 ha Freilandgemüse bei einer Gesamterntemenge von 29.915 t erzeugt. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern bauten 26 Betriebe auf 14,4 ha Gemüse an.
Den größten Anteil am Freilandgemüse hatten auch 2015 verschiedene Arten Salate, die auf 615 ha bzw. 38% der Fläche geerntet wurden (Deutschland: 12%). Im Anbau bedeutendste Gemüseart war Brokkoli mit einem Anteil von 23% an der Gemüsefläche (Deutschland: 1,9%). Spargel, die in Deutschland mit einer Anbaufläche von 25.705 ha bzw. einem Anteil von 22,4% am meisten verbreitete Gemüseart, nahm hierzulande eine Fläche von 234 ha bzw. 14,4% ein.
21 Betriebe, die gleiche Anzahl wie im Vorjahr, hatten ihre Erzeugung von Freilandgemüse vollständig auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt. Das entsprach einer Fläche von 220 ha (2014: 255 ha) und einem Anteil am Freilandgemüsebau von 14%; bei der Erntemenge belief sich der Anteil auf knapp 10%.
Das Artenspektrum beim Freilandgemüse wird häufig vom kurzfristigen Wechsel von Angebot und Nachfrage des Handels und von Vertragsbeziehungen mit den Verarbeitungsbetrieben geprägt. So ging beispielsweise der Anbau von Möhren und Karotten 2015 gegenüber 2014 um mehr als 60% zurück, während sich der Anbau von Blumenkohl mehr als verdoppelte.
Beim Gemüseanbau unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern bewirtschafteten 26 Betriebe zusammen 14,4 ha, 14% weniger als 2014. Erzeugt wurden 2.834 t Treibhausgemüse, darunter allein 2.363 t Tomaten.
Der Anteil Mecklenburg-Vorpommerns am Freilandgemüsebau in Deutschland 2015 betrug 1,4% an der Fläche und 0,9% an der Erntemenge.

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