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Insektenrückgang: Intensive Landwirtschaft verantwortlich
Mehr als 70 internationale Studien hätten fünf Gefährdungsursachen ergeben, an erster Stelle stehe die Landwirtschaft, gefolgt von der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, der Urbanisierung sowie der Anwendung künstlicher Düngemittel. Des Weiteren würden verschiedene aktuelle wissenschaftliche Studien Rückgänge unterschiedlicher Insektengruppen belegen. Die Bundesregierung führt mehrere Studien zu bestimmten Artengruppen von Insekten auf. So wurde beispielsweise die Artenzahl der Schwebfliegen in Schutzgebieten in Nordrhein-Westfalen zwischen den Jahren 1989 und 2014 verglichen. Dort sei ein Rückgang in der Artenzahl von 23% festgestellt worden. Eine Studie habe ergeben, dass 27% der Arten weniger geworden seien, während 15% der Arten gar nicht mehr vorhanden seien.
Eine weitere Studie zu Schmetterlingen in Bayern im Zeitraum von 1840 bis 2013 belege einen Artenrückgang von 117 Arten zu Beginn der Studie auf 71 Arten zum Ende der Studie. Schließlich sei bei einem systematischen Vergleich von Insektenbeständen in Süddeutschland festgestellt worden, dass in agrarisch geprägten Landschaften 29% weniger Insektenarten nachgewiesen wurden als in naturnahen Landschaften. (hib/NKI)

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