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HDE: Fachkräftebasis sichern
Angesichts der zunehmenden Probleme für Handelsunternehmen, Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen, fordert der Handelsverband Deutschland (HDE) deutliche Verbesserungen bei der Berufsorientierung und mehr Unterstützung für junge Menschen bei der Berufswahl. "Berufsorientierung muss in den allgemeinbildenden Schulen viel früher beginnen und kontinuierlich etwa im Rahmen eines Schulfachs Wirtschaft/Verbraucherbildung/Berufsorientierung fortgeführt werden", so HDE-Geschäftsführer Wilfried Malcher. Nur so könnten die Schüler sich frühzeitig darüber klar werden, welche Berufe zu Ihnen passen. Das könne auch zu einer Reduzierung der teilweise hohen Studienabbrecherquoten beitragen.
"Es geht um bessere und umfassende Information. Ein Studium ist nicht der einzige Königsweg zu einem erfolgreichen Berufsleben", so Malcher weiter. Berufliche Aus- und Fortbildung vermittle im Handel vergleichbar gute Berufschancen wie ein Bachelorstudium. Rund 80% der Führungskräfte des Handels kommen derzeit aus der beruflichen Bildung, nur 20% aus den Hochschulen. Zugleich bleibt es nach Auffassung des HDE notwendig, die Anstrengungen deutlich zu intensivieren, um Jugendliche mit schwächeren Schulleistungen möglichst rasch in eine duale Berufsausbildung zu integrieren. Malcher: "Die neue Bundesregierung muss eine Straffung des sogenannten. Übergangssystems vorantreiben und die Praxisintegration berufsvorbereitender Maßnahmen stärken. Die jungen Leute müssen fit für eine Ausbildung gemacht werden. Wir können es uns auch mit Blick auf den demografischen Wandel nicht leisten, den Nachwuchs nicht ausreichend zu fördern." (PdH)

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