Gartencenter im Jahr 2024: Am Ende steht ein Plus

Der Verband Deutscher Garten-Center e.V. stellte auf seiner Wintertagung wieder aktuelle Zahlen aus der Branche vor.

Stefan Lange bei der Vorstellung der Branchenzahlen. Bild: GABOT.

„Es war ein solides Jahr, dass die Pflanze gestärkt hat“, sagte Dipl.-Kfm. Stefan Lange bei der Vorstellung des Branchenbarometers auf der Wintertagung des Verbands Deutscher Garten-Center e.V. in Neuss. Die Auswertung der Zahlen von über 90 Unternehmen der Branche zeigte, dass nach einem ordentlichen Februar, einem herausragenden März und einem guten April die Gartencenter den Rest des Jahres von diesem guten Frühjahr zehren konnten. „Bis zum Muttertag konnte man nur in glückliche Gesichter gucken“, sagt Lange, danach habe man wieder feststellen müssen, dass das Wetter als Einflussfaktor Nr. 1 wieder eine entscheidende Rolle gespielt habe. Aber: „Kumuliert steht am Ende ein Plus von knapp 1,7%,“ und es habe auch ein kleines Plus bei der Kundenfrequenz gegeben.

Die größte Steigerung habe es mit +16,2% in der Warengruppe „Pflanzenschutz“ gegeben. Lange verwies symbolisch auf die Schneckenplage, denn in 2024 hätten die Schnecken nicht nur den Salat schmackhaft gefunden, sondern jegliches Blatt- und Blütenwerk, welches sich ihnen in den Weg gestellt habe. So sei der starke Zuwachs in diesem Segment zu erklären. Warengruppen wie Floristik, Blumenzwiebeln, Stauden, Baumschulpflanzen und Beet- und Balkonpflanzen hätten allesamt ebenfalls ein leichtes Plus zu verzeichnen gehabt. Der Unternehmensberater wies darauf hin, dass auch der Durchschnittsbon in 2024 gegenüber dem Vorjahr bei allen Betriebsgrößen entweder leicht im Plus oder stabil geblieben sei.

Zum Abschluss zog Lange folgendes Fazit: „Auf dem Status 2024 kann man aufbauen, doch es gilt die internen Prozesse weiter zu optimieren und die Kundenbindung zu festigen“.

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