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FloraHolland: Anstieg berechtigter Reklamationen
Royal FloraHolland hat in 2021 ihr Qualitätsprogramm gestartet. In den letzten Monaten ist die Zahl der Reklamationen stark gestiegen.
Im Januar ist die Zahl (berechtigter) Reklamationen bei an der Uhr gekaufter Partien im Vergleich zu 2021 stark gestiegen. Bei den im Januar angelieferten Uhrpartien lag die Zahl der Reklamationen bei mehr als 5.400. Im Januar 2021 waren es noch 4.300 Reklamationen. Die Reklamationsquote bei den angelieferten Partien lag dieses Jahr bei 1,3%, während es im Vorjahr noch 0,9% waren. Vor allem die großen Käufer haben mehr Reklamationen. Außerdem haben die Reklamationen bei den im Uhrvorverkauf durchgeführten Transaktionen stark zugenommen. Partien, die über den Uhrvorverkauf verkauft werden, können vor dem Verkauf nicht kontrolliert werden. Das kann den Anstieg zum Teil erklären.
Zielgerichtete Kontrollen von Anlieferern und Produktgruppen
Wegen der gestiegenen Zahl der Reklamationen zielt Royal FloraHolland mit ihren Maßnahmen noch nachdrücklicher auf die Anlieferer und Produktgruppen, bei denen regelmäßig Abweichungen festgestellt werden. Auf der Basis dieser Daten werden zielgerichtete Kontrollen durchgeführt. Zudem denkt das Unternehmen gemeinsam mit den FPCs über eine gezielte Strategie zur strukturellen Verbesserung von Produktinformationen und -fotos nach. Vor kurzem wurde eine Aktion bei der Produktgruppe Tulpen gestartet. Dabei wurden 20 Anlieferer dieser Produktgruppe besucht, die einen niedrigeren Punktwert auf dem Qualitätsindex haben. Bei ihnen werden regelmäßig Abweichungen bei den Produktinformationen und -fotos festgestellt. Seit diesem Besuch ist die Zahl dieser Feststellungen um die Hälfte zurückgegangen.
Einige Anlieferer gehen regelmäßig das Risiko ein, unzuverlässige Produktinformationen und -fotos bereitzustellen, um so einen besseren Preis für ihre Produkte zu erzielen. Damit schwächen sie das Vertrauen in den gesamten Marktplatz. Da FloraHolland solche Anlieferer proaktiv besucht und sie bezüglich der Verbesserung ihrer Produktinformationen und -fotos beraten, können die Einkäufer immer mehr auf die von den Anlieferern bereitgestellten Produktinformationen vertrauen. Wichtig ist, dass die Einkäufer uns weiter alle Abweichungen bei gelieferten Produkten melden. Mit diesem Feedback kann ein Anlieferer seine Anlieferinformationen (strukturell) verbessern. Gemeinsam wird an einem immer besseren und zuverlässigeren Marktplatz gearbeitet, auf dem sich die Anlieferer durch Qualität, Nachhaltigkeit und die Zuverlässigkeit ihrer Produktinformationen und -fotos auszeichnen können. (RFH)

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