EIMA Idrotech: Hightech-Systeme gegen Dürre

Die auf dem Messegelände von Bologna stattfindende "EIMA Idrotech" ist die Fachmesse für Technologien zum Wassermanagement in der Landwirtschaft.

Automatische Pflanzenbewässerung in einer Gärtnerei. Bild: GABOT.

Die "EIMA Idrotech", die vom 9. bis 13. November auf dem Messegelände von Bologna stattfindet, ist die Fachmesse für Technologien für das Wassermanagement in der Landwirtschaft. Im Rahmen der großen Ausstellung für Landwirtschaftsmechanik und mit bereits 210 ausstellenden Unternehmen bietet die Messe technologische Antworten auf den Wassernotstand, von dem derzeit alle italienischen Regionen betroffen sind. In den ersten vier Monaten dieses Jahres hat sich nach Angaben des CNR die Regenmenge im Vergleich zum Durchschnitt der letzten dreißig Jahre halbiert.

In den vier Monaten zwischen Januar und April dieses Jahres lag die kumulierte Niederschlagsmenge in Italien nach Angaben des CNR (Nationaler Forschungsrat) sogar um 50% unter dem Durchschnitt des Dreißigjahreszeitraums 1991/2020. Noch größer ist das Defizit in Norditalien, wo, wiederum unter Zugrundelegung des Durchschnitts 1991-2020, kaum ein Drittel der normalerweise in den ersten Monaten des Jahres zu erwartenden Niederschlagsmenge fiel. Die Antwort kann nur technologisch sein, denn die modernsten Systeme für das Pumpen und den Transport von Wasser, für die Bewässerung von Feldern und Sonderkulturen, unterstützt von hochentwickelten elektronischen und computergesteuerten Systemen, sind heute in der Lage, den Wasserverbrauch zu optimieren, Verschwendung zu vermeiden und Notfälle zu bewältigen.

Die EIMA Idrotech - die Fachmesse für Bewässerungssysteme, die vom 9. bis 13. November im Rahmen der EIMA International auf dem Messegelände von Bologna stattfindet - ist eine der wichtigsten Messen in diesem Bereich. Bis heute haben nach Angaben von FederUnacoma, dem Verband der Landmaschinenhersteller, der die Messe direkt organisiert, bereits 210 Aussteller ihre Teilnahme an der Idrotech mit kompletten Produktpaletten und allen Neuheiten bestätigt. Etwa die Hälfte dieser Unternehmen kommt aus dem Ausland und vertritt die wichtigsten Erzeugerländer, unter denen Spanien, die Türkei, Israel und die Vereinigten Staaten bei der Zahl der teilnehmenden Unternehmen hervorstechen. 

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Anmeldefrist für die EIMA Idrotech noch nicht abgelaufen ist, was darauf schließen lässt, dass die endgültige Teilnehmerzahl noch höher ausfallen könnte, ebenso wie die Ausstellungsfläche der Messe, die derzeit bereits mehr als 10.000 Quadratmeter umfasst. Während der Messetage werden Konferenzen über den Dürre-Notstand und Schulungsveranstaltungen über Bewässerungstechnologien stattfinden, um den Quantensprung zu verdeutlichen, der mit Systemen der neuen Generation möglich ist. (EIMA)

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