DIHK stellt neuen Gründerreport vor

Die eigene Firma steht nur bei Ausländern hoch im Kurs.

Immer mehr Unternehmen in Deutschland werden von Ausländern oder Menschen mit Migrationshintergrund gegründet. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Gründerreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Danach nutzten allein im vergangenen Jahr mehr als 22.000 Männer und Frauen mit ausländischer Herkunft die Hilfsangebote der Industrie- und Handelskammern (IHKs) zur Existenzgründung.

DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun sagte der "Bild am Sonntag": "Im Verhältnis zum Anteil an der Bevölkerung gründen Menschen mit Migrationshintergrund häufiger ein Unternehmen als Deutsche. Schon heute wird jede neunte Firma von Migranten eröffnet – Tendenz steigend."

Hauptproblem für die ausländischen Unternehmer sind – das ergab die Auswertung der Beratungsgespräche – neben finanziellen Hürden und kaufmännischen Defiziten für 37% mangelnde Deutschkenntnisse.

Die Zahl der Existenzgründungen insgesamt ging 2007 zurück. 349.037 angehende Unternehmer informierten sich bei den Kammern – 7% weniger als im Jahr zuvor. Hauptgrund für den Rückgang ist die sinkende Arbeitslosigkeit.

Sie finden den aktuellen DIHK-Gründerreport mit dem Titel "Gründungsflaute im konjunkturellen Aufschwung" hier zum Download. (dihk)

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