Den Gartengestaltern gehört die Zukunft

Der Trend, seinen Garten als erweiterten Wohnraum nutzen zu können, hält unvermindert an. Die baden-württembergischen Landschaftsgärtner konnten sich auch im vergangenen Jahr einer erfreulich hohen Nachfrage erfreuen. Insbesondere der Privatkundenmarkt verspricht auch im Jahr 2006 weiter zu wachsen.

 

Nach Aussagen von Reiner Bierig, Geschäftsführer des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e. V., beträgt der Anteil des Privatkundenumsatzes mittlerweile 47% am Gesamtumsatz des Garten- und Landschaftsbaus in Baden-Württemberg. 820 Mio. Euro setzten die baden-württembergischen Landschaftsgärtner im vergangenen Jahr um. Die Umsatzsteigerung von knapp 1% war ausschließlich durch die verstärkte Anfrage von privaten Gartenbesitzern zu erreichen. "Die Menschen suchen in der heutigen Zeit nach Orten der Entspannung, nach Orten der Ruhe, um sich vom täglichen Druck zu befreien", berichtet Reiner Bierig.

 

Der Garten wird von vielen als erweiterter Wohnraum gesehen. Nicht nur tagsüber, sondern auch in den Abend- und Nachtstunden, so weiß Bierig, lädt der Garten zum Verweilen oder einfach nur zum Genießen ein.

 

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass der Garten- und Landschaftsbau in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr ein Rekordniveau in Sachen Ausbildungszahlen erreicht hat. 1.056 junge Menschen werden derzeit zum Landschaftsgärtner ausgebildet. Der Berufsstand weiß, dass eine gute Ausbildung die Basis für zukünftige Märkte sind.

Der Garten- und Landschaftsbau geht optimistisch in das neue Jahr. Der Verband ist überzeugt, dass die Giardina wesentlich dazu beitragen wird "Lust auf schöne Gärten" zu bereiten. Die Fachbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus sind für die Nachfrage bestens gerüstet.

 

Weitere Informationen gibt es beim Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau im Internet unter

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