- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Xylella
- Baumfällung mit der Seilklettertechnik
Baumfällung mit der Seilklettertechnik
Kompetenz, Technik und Fingerspitzengefühl sind gefragt, wenn es um Spezialfällungen großer Bäume geht. Erst recht dann, wenn eine ca. 20 m hohe und ca. 15 to. schwere Buche gefällt werden muss, die, für Maschinen unzugänglich, auf einem Hinterhof steht.Ein solcher Baum muss jetzt von der Fa. Pfefferer aus Müllheim, einem Fachbetrieb für Baumpflege, gefällt werden. Die Eigentümer einer 150 Jahre alten Buche müssen sich von ihrem Baum trennen, nachdem eine gründliche Untersuchung ergeben hat, dass der Wurzelbereich abgestorben ist. Dieser gewährleistet jedoch die Standfestigkeit und die Versorgung des Baumes. Beides war nicht mehr gegeben und damit drohte die Buche zu einer Gefahr für die benachbarten Häuser und ihre Bewohner zu werden.
„Das Fällen eines solchen Baumes ist eine äußerst anspruchsvolle und sensible Angelegenheit. Der Baum muss von oben nach unten vorsichtig abgestückt werden“, wie Harald Jetter, (Fachagrawirt für Baumpflege) von Fa. Pfefferer, erklärt. Da kein Platz für eine Hubsteiger zur Verfügung steht, von dessen Arbeitskorb aus der Baum abgebaut werden könnte, müssen sich die Spezialisten der so genannten Seilklettertechnik bedienen. Diese Technik ermöglicht es den Baumpflegern, sich sicher in den Bäumen zu bewegen und Arbeiten in der Baumkrone vorzunehmen. Wenn das Wetter mitspielt, werden drei Spezialisten drei Tage brauchen, um den Baum vollständig abzubauen. Unterstützt werden sie von Helfern, die für das Aufräumen und Beseitigen der Baumteile zuständig sind, denn ein schadensfreier Abbau erfordert ein perfektes Zusammenspiel vieler Hände.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.