BottleCrop: Salat und Kräuter aus der Flasche

BottleCrop ist ein Pflanzenanzuchtsystem für die Fensterbank, welches immer wieder verwendet werden kann.

BottleCrop: Salat und Kräuter aus der Flasche. Bild: BottleCrop.

Die Handhabung von BottleCrop ist kinderleicht. Alle Komponenten, die für drei erfolgreiche Aufzuchten der Salate oder Kräuter benötigt werden, sind bereits im Starterset enthalten. Nachfüllsets sind natürlich ebenfalls erhältlich. BottleCrop ermöglicht es Pflanzen aufzuziehen, ohne sich darum kümmern zu müssen. Einmal angesetzt und an einer sonnigen Fensterbank platziert sind kein Gießen oder weitere Pflege nötig. Neben drei verschiedenen Salatsorten sind derzeit klein- und großblättriges Basilikum sowie Japanischen Senfspinat und Mini Pak Choi im Angebot.

Die Nachhaltigkeit von BottleCrop kann in vielen Aspekten des Systems begründet werden. Der eindrucksvollste ist sicherlich die Einsparung von Wasser. Ein Salat, der auf dem Feld groß wird benötigt rund 120 Liter Wasser, wobei der Großteil davon versickert oder verdunstet. Ein in der Flasche gezogener Salat benötigt ausschließlich das ihm zur Verfügung gestellte Wasser, also maximal 2 Liter. Daraus ergibt sich eine Einsparung von bis zu 98%. Ähnlich verhält es sich bei den Nährstoffen. Im offenen Anbau wird nicht die Pflanze gedüngt, sondern der Boden. Viele Nährstoffe werden einfach ausgewaschen und gelangen im schlechtesten Fall in Trinkwasser oder Gewässer, mit den bekannten Folgen. Gentechnische Manipulationen von pflanzlichem Erbgut werden in den meisten europäischen Ländern von der Bevölkerung abgelehnt. Dem Bedürfnis nach klassischen und nicht-manipulativen Züchtungsmethoden entspricht BottleCrop. Die Saatgutproduzenten für das System verzichten nicht nur bei dem hier angebotenen Samen, sondern generell in ihren Unternehmen auf die gentechnisch-manipulative Veränderung von Erbgut.

Da die Pflanzen in der Wohnung oder im Büro wachsen, müssen für BottleCrop natürlich auch keine Biozide oder andere Gift eingesetzt werden. Schnecken, Schmutz und Unkraut haben hier keine Chance. Es entsteht ein absolut sauberes Produkt. Gemüse wird häufig aus anderen, teilweise weit entfernten Ländern importiert. Darunter hat vor allem die Frische der Produkte zu leiden. Außerdem wird beim Transport viel Benzin verbraucht. BottleCrop wachsen in den eigenen vier Wänden, also an dem Ort, an dem sie später auch gegessen werden. Sie sind damit so frisch, wie kein anderes Lebensmittel.

Auch bei der Entwicklung und Herstellung von BottleCrop wurde darauf geachtet, die Komponenten grundsätzlich mehrfach verwendbar und voll recyclingfähig sind. Fast alle Teile werden in Deutschland produziert, viele davon nicht weiter als 30 Kilometer von Dresden, dem Produktionsort, entfernt.

Bei der Entwicklung von BottleCrop standen die Pflanzen im Fokus und alle Aspekte, die für ein erfolgreiches Pflanzenwachstum wichtig sind wurden beachtet. Die Nährstoffe sind bereits vollständig in Wasser gelöst und stehen den Pflanzen sofort und in ausreichender Menge zur Verfügung. Der Anzuchttrichter schützt den Keimling und bündelt das Sonnenlicht im Zentrum für den perfekten Start. Der Karton um die Flasche herum sorgt für Dunkelheit im Wurzelbereich und verhindert Überhitzung und Algenwuchs.

BottleCrop gibt es seit 2014 und wurde immer weiter verbessert. Allein in 2017 haben wir sieben Veränderungen vorgenommen. Am eindrucksvollsten ist dabei der völlig neu designte Schutzkarton. Es sieht nicht nur modern und stylisch aus, die neue Faltung spart auch noch über 20% an Material ein.

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