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WUR: Gründet internationales Netzwerk für den geschützten Anbau
HortINspire bringt Erzeuger, Investoren, Experten, politische Entscheidungsträger und andere Interessengruppen mit den neuesten Trends und Erkenntnissen sowie untereinander in Kontakt. Ziel ist es, Zusammenarbeit und Innovation zu fördern, um Nachhaltigkeit, Produktivität und Effizienz im Gewächshausgartenbau zu stärken.
In der kontrollierten Landwirtschaft (CEA) werden Anbaubedingungen und Anbauprozesse aktiv gesteuert. Dazu gehören der effiziente Einsatz von Wasser, Energie und Arbeitskräften sowie die Klimaregulierung bei der Produktion von Lebensmitteln, Blumen und anderen Kulturpflanzen. Das Wissen auf diesem Gebiet entwickelt sich weltweit rasant, ist jedoch nicht immer leicht zu finden oder direkt anwendbar. Was in einer Region gut funktioniert, muss an anderen Orten oft an das Klima, die verfügbare Technologie, die Finanzierung, den Markt und den lokalen Wissensbedarf angepasst werden.
Ein Netzwerk, das den Beteiligten hilft, schneller zueinander zu finden
HortINspire richtet sich sowohl an Akteure, die nach Fachwissen suchen, als auch an diejenigen, die ihr eigenes Wissen teilen möchten. Das Netzwerk bringt praktische Fragen, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Lösungen in der kontrollierten Landwirtschaft zusammen. „Es wird ein Ort sein, an dem Erzeuger, Unternehmen, Wissensinstitutionen und andere Akteure zueinander finden und wo wertvolle Kooperationen entstehen können“, sagt Initiatorin Jacqueline van Oosten von WUR Greenhouse Horticulture. „Von der Wageningen University & Research bringen wir unser eigenes Wissen ein, aber das Netzwerk ist ausdrücklich als wechselseitiger Austausch gedacht. Wir wollen Wissen teilen und von Erfahrungen und Lösungen in anderen Regionen lernen.“
Ein praktischer Weg zu Wissen und Kontakten
HortINspire bietet somit einen praktischen Weg zu Wissen und Zusammenarbeit. Mitglieder werden Teil eines internationalen Netzwerks rund um die kontrollierte Landwirtschaft (CEA) und können an regionsspezifischen thematischen Sitzungen, Online-Expertenrunden und Networking-Veranstaltungen teilnehmen. Über das Online-Mitgliederportal können sie Fragen stellen, Wissen teilen und Erfahrungen austauschen.
Die Mitgliedschaft steht Organisationen und Fachleuten offen, die im Bereich der kontrollierten Landwirtschaft tätig sind, wobei der Schwerpunkt zunächst auf dem geschützten Anbau liegt: Von Erzeugern und Technologieentwicklern bis hin zu Wissensinstitutionen, Behörden und Beratern. Dieser breite Ansatz ist bewusst gewählt. „Wissen über die kontrollierte Landwirtschaft wird erst dann wertvoll, wenn es in der Praxis angewendet wird“, sagt Van Oosten. „Ein Erzeuger bringt andere Fragen mit als beispielsweise eine Regierungsbehörde oder ein Investor. Indem HortINspire diese Parteien zusammenbringt, stärkt es die Zusammenarbeit im Bereich der kontrollierten Landwirtschaft.“
HortINspire wird am 10. Juni im Rahmen der GreenTech in Amsterdam vorgestellt.

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