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VNWB: Plastikbaum mit katastrophalen Folgen
Die Auffassung hält sich standhaft: Viele sehen im Plastikweihnachtsbaum eine vertretbare Alternative zum Naturbaum. Oft wird mit dem Hinweis auf die längere Lebensdauer eines Plastikbaums argumentiert. Ein Plastikbaum müsste jedoch 17 bis 20 Jahre genutzt werden, damit die Ökobilanz dem eines Naturbaums entspricht. In der Realität beträgt die durchschnittliche Lebensdauer von Plastikbäumen jedoch allenfalls 5 bis 6 Jahre. Meist geht nach dieser Zeit eines der Bauteile kaputt oder der „Staubfänger“ aus dem Keller landet, weil er nicht mehr vorzeigbar ist, als nicht recycelbarer Sondermüll auf dem Sperrmüllhaufen. Die hohe CO2-Belastung bei Herstellung und Transport sind das eine. Hinzu kommen die katastrophalen Auswirkungen auf den Menschen und die Natur: Mikroplastik ist in unseren Böden und den Meeren nachweisbar. Durch den Verzehr von Fisch und Produkten der Landwirtschaft gelangt das Plastik in den menschlichen Organismus.
Naturbaum ist alternativlos
In manchen Bereichen des täglichen Lebens ist Plastik unvermeidbar: Handys beinhalten Plastikbestandteile, viele Küchengeräte oder auch Autos kommen nicht ohne Kunststoffe aus. Beim Weihnachtsbaum allerdings gibt es keinen vernünftigen Grund, nicht zur echten Alternative, zum Naturbaum zu greifen. Während seiner Wachstumsphase über viele Jahre in der Weihnachtsbaumkultur gibt er Sauerstoff ab und bietet Brutflächen für Vögel. Die angelegten Blühstreifen liefern Insekten Nahrung. Dies sind nur einige der zahlreichen nachhaltigen Eigenschaften, die den Naturbaum alternativlos machen. Nicht zuletzt darf der im Handel bereitstehende Verkaufsplatz des Naturbaums nicht von den klimaschädlichen Plastikkopien verdrängt werden! „Gemeinsam muss sich die grüne Branche weiter dafür einsetzen, dass der Naturbaum den Stellenwert behält, der ihm gebührt,“ resümiert Helmut Stoll, 1. Vorsitzender des VNWB.

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