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Thüringen: Landesgartenschau 2036 auf den Weg gebracht
Mit der vom Thüringer Kabinett auf den Weg gebrachten nächsten Landesgartenschau im Jahr 2036 eröffnet sich für interessierte Städte, Gemeinden und Landkreise im Freistaat Thüringen eine neue Perspektive: Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren soll im Mai 2026 mit der Veröffentlichung im Thüringer Staatsanzeiger starten, die Entscheidung über den Austragungsort ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. Für die Durchführung sind derzeit rund 6,6 Mio. Euro Fördermittel eingeplant. Zugleich zeigen die Landesgartenschauen in ganz Deutschland eindrucksvoll, welches Potenzial in diesem Format für Stadtentwicklung, Lebensqualität und regionale Wertschöpfung steckt.
Die Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH (FöGes) sendet deshalb ein klares Signal an die Thüringer Kommunen: Wer eine Gartenschau auf den Weg bringen will, findet in der FöGes einen verlässlichen Partner – von der ersten Idee über die Bewerbung und Planung bis zur Durchführung und zukunftsweisenden Nachnutzung. Die FöGes steht für die fachliche Begleitung von mehr als 11 Gartenschauen in den letzten Dekaden, sie hat einen Wissenstransfer ins Leben gerufen und den Erfahrungsschatz aus der Gartenschaupraxis zusammengetragen und komprimiert. Gleichzeitig versteht sie Landesgartenschauen als weit mehr als ein zeitlich begrenztes Veranstaltungsformat: Sie sind ein bewährtes Instrument der Stadtentwicklung, des Natur- und Umweltschutzes, der Aufwertung öffentlicher Räume und der nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität.
Gerade für Thüringen ist die jetzt angestoßene Auslobung der Landesgartenschau 2036 ein starkes Zukunftssignal. Sie eröffnet Kommunen die Chance, städtebauliche Entwicklung, Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität, Bürgerbeteiligung und regionale Identität in einem gemeinsamen Zukunftsprojekt zu bündeln. Die Erfahrungen aus Leinefelde-Worbis unterstreichen diesen Mehrwert deutlich: Das Thüringer Ministerium (TMWLLR – Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlicher Raum) betont: „Wir wollen die Erfolgsgeschichte der Landesgartenschauen konsequent fortsetzen. Ich lade alle interessierten Städte, Gemeinden und Landkreise ausdrücklich ein, sich um die Ausrichtung zu bewerben. […] Wer eine Landesgartenschau durchführt, gewinnt nicht nur ein Großereignis – sondern einen nachhaltigen Entwicklungsschub für die gesamte Region.“ (Ministerin Boos-John, 31.03.2026)
Hinter diesem Partner für die Entwicklung und Umsetzung von Landesgartenschauen steht die gebündelte Kraft der grünen Branche. Zu den Unterstützern aus der Wirtschaft zählt der Bund deutscher Baumschulen im Landesverband Hessen e.V., der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) Landesverband Hessen e.V., der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) Landesverband Thüringen e.V., der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V., der Gartenbauverband Baden- Württemberg-Hessen e.V., der Landesverband Gartenbau Thüringen e.V. sowie der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) Landesverband Hessen-Thüringen. Damit ist klar: Die Wirtschaftsverbände der Grünen Branche stehen an der Seite der Kommunen, wenn es darum geht, eine Landesgartenschau erfolgreich zu entwickeln und umzusetzen.
Die FöGes richtet deshalb einen klaren Appell an die Städte und Gemeinden im Freistaat: Nutzen Sie diese Chance. Landesgartenschauen schaffen bleibende Werte – für die Menschen vor Ort, für Natur und Klima, für das Stadtbild, für Tourismus und regionale Wirtschaft.
Die FöGes macht deshalb deutlich: Wir wollen Thüringer Kommunen in jeder Phase aktiv unterstützen – fachlich, strategisch und mit dem Erfahrungsschatz aus zahlreichen Gartenschauprozessen.

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