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Schweiz: Weniger Äpfel und Birnen geerntet
Die Schweizer Obstbauern haben im 2012 gemäß Nachernteschätzung 141.247 Tonnen Äpfel geerntet (davon 117.000 Tonnen Tafeläpfel). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Minus von 9%. Die Birnen-Ernte fiel gar um 24% kleiner aus als im 2011.
Aufgrund der kleineren Ernte konnten weniger Äpfel eingelagert werden als im Vorjahr: Ende Dezember 2012 lagen 53.049 Tonnen Äpfel an Lager (2011: 58.405 Tonnen). Den Hauptanteil machen die Sorten Gala (14.891 Tonnen), Golden Delicious (14.578 Tonnen) und Braeburn (7.863 Tonnen) aus, wie der Schweizer Obstverband in seinem Magazin „Früchte & Gemüse“ schreibt. Die Lager hätten im Dezember um 6.310 Tonnen abgenommen – die grösste Lagerabnahme in den letzten zehn Jahren.
Mit 19.543 Tonnen ist auch die letztjährige Birnen-Ernte kleiner ausgefallen als im 2011 (25.867 Tonnen). Der Anteil Tafelbirnen belief sich auf 15.760 Tonnen. Der Lagerbestand liegt mit 3.847 Tonnen massiv unter demjenigen des Vorjahres (8.779 Tonnen). Der Obstverband geht davon aus, dass die Birnenvorräte nicht reichen, um den Markt bis Ende März 2013 zu versorgen. Die Sorten Conférence und Gute Luise werden voraussichtlich gegen Ende Februar ausverkauft sein.
Mit 6.544 Hektar ist die Obst-Anbaufläche im 2012 gleich groß geblieben wie im Jahr zuvor. Dies geht aus der aktuellen Obstflächenstatistik des Bundesamts für Landwirtschaft hervor. Innerhalb der verschiedenen Obstarten gab es jedoch unterschiedliche Entwicklungen: Bei den Äpfeln sank die Anbaufläche um 50 auf 4.138 Hektar. Leicht abgenommen hat auch die Zwetschgenfläche: um 7 auf 332 Hektar. Stark zugelegt haben dagegen Kirschen. Die Anbaufläche stieg um 32 auf 530 Hektar. Aprikosen wurden im 2012 auf 694 Hektar angebaut – 3% mehr als im 2011. (lid)

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