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Schwarz Gruppe: Unternehmen wollen Emissionen auf Netto-Null senken
Ambitioniertes Net-Zero-Commitment bis 2050
Als eine der weltweit führenden Handelsgruppen sind sich die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihrer Verantwortung für den Klimaschutz bewusst: Bereits 2020 sind sie der Science Based Targets initiative (SBTi) beigetreten. Nun gehen sie den nächsten konsequenten Schritt und reichen gemeinsam ein offizielles Net-Zero-Commitment bei der SBTi ein. Damit verpflichten sich die Unternehmen der Schwarz Gruppe, bis spätestens 2050 alle Emissionen, die in den eigenen Unternehmen und entlang ihrer Wertschöpfungskette entstehen, auf Netto-Null zu reduzieren.
Dazu ergänzen die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihre bestehende, gemeinsam verabschiedete Lieferantenverpflichtung bis 2034 durch absolute Reduktionsziele in der vor- und nachgelagerten Lieferkette und unterstützen ihre jeweiligen Lieferanten bei der Umsetzung. Ausgehend vom Basisjahr 2022 werden die indirekten Emissionen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft um 42,4% sowie um 35% beim Thema Energie und industrielle Prozesse reduziert. Die betriebsbedingten Emissionen in Scope 1 und 2 sollen bis 2030 um 48% reduziert werden (Basisjahr 2019). Diese neuen Klimaziele werden im nächsten Schritt durch die SBTi validiert.
Um ihre ambitionierten Ziele zu erreichen, setzen die Unternehmen der Schwarz Gruppe vielfältige Maßnahmen um: Beispielsweise nutzten sie im GJ 2023 insgesamt 598.700 Megawattstunden Grünstrom aus Eigenerzeugung. Darunter fallen unter anderem mehr als 4.000.000 m² Fläche für Photovoltaikanlagen. Das entspricht der Größe von 568 Fußballfeldern.
34% weniger Plastikeinsatz bei Eigenmarkenverpackungen und Transporthilfen
Ein weiteres gemeinsam erklärtes Ziel der Unternehmen der Schwarz Gruppe ist der Einsatz für die Kreislaufwirtschaft, um Ressourcen zu schonen und Wertstoffkreisläufe zu schließen. Im Zuge der gemeinsam erarbeiteten Plastikstrategie „REset Plastic“ erreichten die Unternehmen der Schwarz Gruppe in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 neue Meilensteine: Seit dem Basisjahr 2017 konnte der Plastikeinsatz bei Eigenmarkenverpackungen und Transporthilfen um 34% reduziert werden. Damit haben sie das ursprüngliche Einsparungsziel von 30% bis 2025 schon im GJ 2023 übertroffen. Außerdem wurde der Rezyklatanteil bei Eigenmarkenverpackungen aus Plastik auf 19% erhöht. Gute Aussichten, um den angestrebten Wert von 25% Rezyklatanteil bis 2025 zu erzielen.
Gemeinsamer Nachhaltigkeitsbericht schafft Transparenz
Komplementär Gerd Chrzanowski erklärt, warum Nachhaltigkeit für ihn eine zentrale Rolle spielt: „Als Unternehmen der Schwarz Gruppe warten wir nicht, bis Herausforderungen zu Problemen werden. Wir handeln voraus, um ein nachhaltiges, gesundes und sicheres Leben von Milliarden Menschen zu fördern. Mit unserem Nachhaltigkeitsbericht schaffen wir Transparenz und beziehen alle Stakeholder in unser gemeinsames Nachhaltigkeitsengagement ein.“

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