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Osnabrück: Weiterhin „Fairtrade-Stadt“
Die Stadt Osnabrück erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2010 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement weiter aus.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Osnabrück. Lokale Akteure aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Osnabrück dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“
Im Jahr 2010 erhielt die Stadt Osnabrück von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Der Oberbürgermeister und der Rat trinken fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.
Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Osnabrück sind die Unterstützung des Bildungsreferenten im Aktionszentrum Dritte Welt, die Fairen Kirchengemeinden und Schulen Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Thomas Polewsky, Ansprechpartner der Lenkungsgruppe Fairtrade Town in Osnabrück.
Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet Osnabrück auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (sustainable developement goals - SDG ́s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „Gobal denken, Lokal handeln“ leistet die Stadt mit ihrem Engagement in der Lokalen Agenda 21 einen wichtigen Beitrag.
Osnabrück ist eine von über 450 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst rund 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 28 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. (Quelle: Stadt Osnabrück)

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