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Österreich: Bundeslehrlingswettbewerb der Jungfloristen 2016
Der österreichische Floristennachwuchs hebt ab: Denn der diesjährige Bundeslehrlingswettbewerb der Florist(inn)en bietet mit dem Terminal 2 am Salzburger Flughafen eine einzigartige Location. Von 23. bis 26. Juni 2016 werden sich hier Österreichs beste Jungfloristen aneinander messen und mit ihren herausragenden Kreationen den bemerkenswerten Austragungsort zum floristischen Strahlen bringen.
"Wir dürfen gespannt sein auf die kreativen Ideen unserer Talente und die Arbeit der Jury, deren Aufgabe es sein wird, die Blumensprache entsprechend zu lesen", sagt KR Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen sowie Präsident des Blumenbüros Österreich.
Die Besten der Besten: 27 Jungtalente zeigen ihr Können
27 Floristenlehrlinge des dritten Lehrjahres werden an den Start gehen, dafür wurden in den letzten Monaten in eigenen Landeslehrlingswettbewerben die drei besten Talente pro Bundesland eruiert. Das Anforderungsprofil an die jungen Floristen ist enorm: Jede(r) Teilnehmer(in) muss sechs Werkstücke erstellen - von der Gefäßbepflanzung, der Einzelblume zum Thema: "Ich hole meine(n) Freund(in) vom Flughafen ab", dem Strauß, einer Wahlarbeit bis zu Tischdekoration und Brautstrauß. Bewertet werden die Werkstücke von einer neunköpfigen Jury, die sich aus je einem Bundeslandvertreter zusammensetzt.
Vorbereitungen für den Wettbewerb laufen auf Hochtouren
In Salzburg laufen die Vorbereitungen für den Bundeslehrlingswettbewerb bereits auf Hochtouren. Die Salzburger Landesinnungsmeisterin Maria Awender und ihr Team überlassen nichts dem Zufall, um den Bewerb zu einem Fest für die Floristenbranche zu machen. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieben schon intensiv auf den Wettkampf vorbereitet.
"Als Jungflorist an diesem Bundeswettbewerb sein Bundesland zu vertreten, ist natürlich ein ganz besonderer Anreiz für die Lehrlinge. Möglich gemacht wird dies durch die Unterstützung unserer Ausbildungsbetriebe, die ihre Lehrlinge gründlich vorbereiten", so der Bundesinnungsmeister.
Den Teilnehmern wird auch abseits des Bewerbs ein spannendes Rahmenprogramm geboten, das mit einem Empfang auf der Flughafen-Dachterrasse startet und bis zum Herzerlabend reicht. "Man darf den sozialen Aspekt einer floralen Großveranstaltung nicht vergessen. - Arrivierte Floristenprofis treffen in diesen Tagen auf den Berufsnachwuchs, was ein tolles Kennenlernen aller Branchenmitglieder bedeute", so Hajek weiter.
Handwerk kommt zur Blüte: Top-ausgebildete Floristik-Jugend
Hoch erfreut zeigt sich der Bundesinnungsmeister auch über das hohe Niveau der jungen Floristen: "Mit Spannung dürfen wir den Wettbewerb am Flughafen in Salzburg und die kreativen Ideen unserer Jugend erwarten, die sich von Jahr zu Jahr steigern. Es ist zu beobachten, dass sich auch die Betriebe vermehrt in die Vorbereitungen einbringen und Leistungen gezeigt werden, die besonders herausragend sind."
Eine fundierte handwerkliche Ausbildung, das Erkennen von Trends, technische Fertigkeiten, das sind die Grundlagen für eine qualitätsvolle Ausbildung und die Zukunft des Berufstandes. "Nur mit einer gut ausgebildeten Jugend ist es möglich, uns als Fachbetrieb von den Mitbewerbern zu differenzieren - gemäß unserem Branchen-Motto 'Handwerk kommt zur Blüte'", so Hajek.
Fair Flowers Fair Plants: Nachhaltiges Engagement der Floristen-Branche
Bereits seit 2012 wird im Rahmen des Bundeslehrlingswettbewerbs ein Werkstück nur mit Rosen, die mit dem Gütesiegel "Fair Flowers Fair Plants" (FFP) ausgezeichnet sind, angefertigt. "Wir engagieren uns stark dafür, die Wichtigkeit von nachhaltigem Anbau für unsere Branche bewusst zu machen. Derzeit beteiligen sich bereits 250 Floristenfachbetriebe an der Umsetzung beziehungsweise an der Verwendung dieses Gütesiegels", sagt der Bundesinnungsmeister.
Ein Fest für die Floristik: Ausstellung und buntes Rahmenprogramm
Am Samstag, den 25. Juni, ist die Eröffnung der Ausstellung mit LHSTV Astrid Rössler und tags darauf können die Werkstücke von 9 bis 17 Uhr von den Besuchern besichtigt werden. Sie erhalten damit die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der hohen Qualität und den Leistungen der jungen Floristen zu machen.
"Wir dürfen bei der Veranstaltung kreative und emotionale Werkstücke erwarten, ebenso wie ein außerordentliches Ambiente, das ein Besuch bei unseren Innungsfreunden in Salzburg stets verspricht. Ich freue mich, dass unsere Jugend heuer an einem so einzigartigen Ort, wie dem Salzburger Flughafen, ihr floristisches Können sowie ihre Ideen zeigen darf und danke der Landesinnung Salzburg schon jetzt für ihr außerordentliches Engagement, diesen Wettbewerb für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen", resümiert Hajek. (OTS)

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