- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Neuheiten von Inkarho
- Österreich: 56 Mio. Euro Schaden durch F...
Österreich: 56 Mio. Euro Schaden durch Frostnächte
Betroffen ist vor allem das Steinobst, also beispielsweise Marillen und Kirschen, aber auch das Kernobst (Äpfel und Birnen). „In Summe beträgt der Gesamtschaden durch das heurige Frostereignis 56 Mio. Euro, davon 44 Mio. Euro im Obstbau und 12 Millionen Euro im Weinbau. Alleine in der Steiermark macht der Schaden an diesen Kulturen 37 Mio. Euro aus“, so der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Hagelversicherung, Dr. Kurt Weinberger, in einer ersten Bilanz: „Das genaue Schadensausmaß wird aber erst in den nächsten Wochen sichtbar sein, wenn die Temperaturen wieder ansteigen.“
Spätfrost: Eine zunehmende existentielle Bedrohung
Frost bei Weinkulturen ist seit 1997, bei Obstkulturen seit 2013 bei der Österreichischen Hagelversicherung mit der umfassendsten Produktpalette Europas versicherbar. „Wir haben als agrarischer Spezialversicherer auf die zunehmenden Herausforderungen durch Wetterextreme reagiert. Gerade der Spätfrost ist in den letzten Jahren ein existentielles Risiko geworden. In den letzten neun Jahren hat dieses Risiko einen Gesamtschaden in der Höhe von 400 Mio. Euro verursacht, die Hälfte davon alleine im Katarstrophenjahr 2016. Hinzu kommen dann aber auch noch die anderen Wetterrisiken wie Hagel, Sturm, Überschwemmungen und vor allem die Dürre“, so Weinberger und ergänzt: „In diesen für den Wein- und Obstbau frostigen Zeiten gilt es nun als verlässlicher Partner der heimischen Landwirtschaft wieder rasch Hilfe zu leisten. Daher sind unsere Sachverständigen in den betroffenen Gebieten bereits zur Vorbesichtigung der Schäden unterwegs. Nur wer rasch hilft, hilft doppelt.“
Gesamtschäden durch Frost – Zusammenfassung:
Gesamtschaden durch den Spätfrost im Obstbau: 44 Mio. Euro, davon 10 Mio. Euro in Niederösterreich, 32 Mio. Euro in der Steiermark und 2 Mio. Euro auf die anderen Bundesländer
Gesamtschaden durch den Spätfrost im Weinbau: 12 Mio. Euro, davon 7 Mio. Euro in Niederösterreich, 5 Mio. Euro in der Steiermark

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.