Oberösterreich: Spargel hat jetzt Hochsaison

Auf den heimischen Spargelfeldern herrscht zurzeit Hochsaison.

Frischer Spargel aus Oberösterreich: ein Hochgenuss im Frühling. © LK OÖ.

Die Spargelstangen werden in den Gastronomiebetrieben zu köstlichen Gerichten verarbeitet und die Konsumenten können diesen in jeder beliebigen Qualität bei den bäuerlichen Direktvermarktern erwerben: ob grün, weiß, als Solo- und Classic-Spargel oder auch als Bruch für die Spargel-Suppe.

Der Spargel wurde in Oberösterreich im Lauf der letzten fünfzehn Jahre durch die Steigerung der Anbaufläche und der damit verbundenen besseren Verfügbarkeit immer mehr zum beliebten Trend-Gemüse. Bis ins 17. Jahrhundert war nur der Grünspargel bekannt und als Gemüse in Klöstern und an Fürstenhöfen geschätzt. Erst am Ende des 19. Jahrhunderts kam der in Erdwällen herangezogene Bleichspargel auf. Heute ist der Spargel als Kulturpflanze in allen Ländern mit gemäßigtem, warmem Klima und entsprechend geeigneten leichten bis mittelschweren Böden verbreitet. Damit die Spargelstange lang wird, kultiviert man die Pflanze in angehäuften Hügelbeeten und „sticht“ den Spargel mit einem besonderen Spargelstech-Messer, wenn sich die ersten Risse in der Erdoberfläche zeigen. Der Spargel behält die blasse Farbe, solange er in der lichtgeschützten Erde steckt. Bricht der Kopf der Sprosse durch die Erde, verfärbt sich dieser violett bis blau, bei längerer Lichteinwirkung grün. Der in Österreich angepflanzte Grünspargel ist eine auf offenen Ackerflächen gezogene Art, welche nach Erreichen der gewünschten Sprosslänge und -dicke abgeschnitten wird. Spargel kann erst drei Jahre nach der Pflanzung das erste Mal geerntet werden; eine Anlage wird acht bis zehn Jahre alt.

Eine Übersicht über die oberösterreichischen Direktvermarkter sowie Rezepte und Informationen gibt es im Internet unter www.gemueselust.at (LK OÖ)

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