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Niederrhein: Hagelschauer treffen Gartenbaubetriebe
Links: Coreopsis mit deutlichen Druckstellen und Sprenkel auf den Blättern durch außergewöhnlich langanhaltenden Hagel. Die Kultur ist nicht mehr für den Verkauf geeignet. Rechts: Stark beschädigte Blätter bei Alcea rosea durch Hagelkörner mit größerem Durchmesser und daher mit mehr Durchschlag. Bild: Gartenbau-Versicherung.
Betroffen waren über 30 Mitgliedsbetriebe der Gartenbau-Versicherung in Geldern, Straelen und Kevelaer. Das Unwetter führte zu Schäden an verkaufsfertigen Stauden im Freiland, an Blättern und Blütentrieben. Je nachdem, wo der Hagel besonders wütete, gab es weitere Ausprägungen von Schäden.
„Gewächshäuser oder Folienhäuser sind diesmal nicht betroffen“ erläuterte der für die Region zuständige Außendienstmitarbeiter der Gartenbau-Versicherung. „Es gab in einigen Betrieben auch Schäden an Kulturen im Gewächshaus durch verstopfte Rinnen, die übergelaufen sind. In manchen Betrieben wurden die Lüftungsklappen erst spät geschlossen, da der Hagel von den Regenmeldern nicht als Niederschlag erkannt wurde. Infolgedessen entstand hier ein Hagelschaden an den kultivierten Pflanzen.“
Die Schadensumme wird aktuell auf rund 1 Mio. Euro geschätzt. Der Außendienst der Gartenbau-Versicherung war direkt nach der Meldung des Schadens vor Ort, um den betroffenen Betrieben zur Seite zu stehen und mit der Schadenregulierung zu beginnen. (Gartenbau-Versicherung)

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