Neues Online-Portal: blumenstrauss.de

Der Verbindung der realen Welt mit den virtuellen Angeboten im Internet werden von Experten die größten Zukunftschancen eingeräumt. Einerseits wollen immer mehr Verbraucher online einkaufen, andererseits gibt ein reales Fachgeschäft die Sicherheit, dass man bei Fragen oder Reklamationen auf die gewohnte Fachgeschäftswelt zurückgreifen kann.

Der Verbindung der realen Welt mit den virtuellen Angeboten im Internet werden von Experten die größten Zukunftschancen eingeräumt. Einerseits wollen immer mehr Verbraucher online einkaufen, andererseits gibt ein reales Fachgeschäft die Sicherheit, dass man bei Fragen oder Reklamationen auf die gewohnte Fachgeschäftswelt zurückgreifen kann. Blumensträuße als Geschenk werden bevorzugt im Fachgeschäft gekauft, den Eigenbedarf an Blumen deckt der deutsche Konsument aber vorwiegend im Lebensmitteleinzelhandel oder beim Discounter. Jüngere Zielgruppen unter 50 Jahren ordern für beide Zwecke zunehmend bei Online-Shops verschiedenster Anbieter im Internet und erwarten eine 24 Stunden Bestellmöglichkeit. Dem grünen Fachhandel ist es in den letzten Jahren nicht gelungen, jüngere Käuferschichten in nennenswertem Umfang neu zu gewinnen. Dies führte zu rückläufigen Umsatzanteilen der mittelständischen Fachhandelsbetriebe. Die Hauptursachen dafür liegen in der zu geringen Marktwahrnehmung und in der unzureichenden Medienpräsenz, vor allem in den neuen Medien wie Tablets und Smartphones. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung der Koppelung von online und offline-Absatzwegen im Handel. Viele Kunden informieren sich online und kaufen dann live. Die Websites kleinerer Fachhandelsbetriebe schaffen es häufig nicht, bei google und Co. Spitzenplätze zu erreichen. 

Deshalb hat der Nürnberger Einkaufsverbund ekaflor sich mit der Nürnberger blumenstrauss.de Web GmbH eine Partnerfirma gesucht, die es den Floristen und Gärtnereibetrieben ermöglicht, den Internet-Usern einen eigenen Online Shop mit einer Bestellmöglichkeit rund um die Uhr in einem Online-Portal zu präsentieren. Aktuell nutzen bereits über 100 Fachhändler der grünen Branche diese Möglichkeit. Sie alle haben jetzt ihre Visitenkarte mit Bild und Informationen über ihre Betriebe im Portal stehen und können jetzt Blumensträuße im Internet verkaufen. Sie werden von dort aus auch auf ihre Homepage soweit vorhanden - verlinkt und umgekehrt. Sowohl ekaflor-Mitglieder (Jahresgebühr 150 Euro) als auch Nichtmitglieder (Jahresgebühr 180 Euro) können sich beteiligen. Das Fachgeschäft wird im Portal über PLZ, Ort oder den Namen des Betriebes gefunden. 12 Sträuße, die ständig aktualisiert werden, können bestellt werden, außerdem Gutscheine. Zwei Besonderheiten sind der "Wunschstrauß" (hier kann der Kunde sich seine Blumen mit 2 Tagen Vorlauf wünschen) und der "Mach mir was Schönes" Strauß (hier überlässt der Kunde die Kreation des Straußes zu bestimmten Anlässen völlig dem Fachgeschäft). "Wir hätten gar nicht gedacht, dass der ?Mach mir was Schönes? Strauß so gut ankommt. Er wird relativ häufig bestellt. Das zeigt, dass die Kunden sich gezielt ihre Fachgeschäfte aussuchen und von ihrer Kompetenz profitieren wollen", berichtet Margit Gössmann, Geschäftsführerin von blumenstrauss.de. Die Vermittlungsgebühr pro bestelltem Strauß bei blumenstrauss.de beträgt nur 10% des Umsatzes und ist für die Fachgeschäfte gewinnbringend. 

Es gibt ein Marketing-Starterpaket sowie jeweils genaue Kalkulationen zum Materialbedarf der einzelnen Sträuße. Außerdem gibt es einen "Strauß des Monats", der sowohl im Internet, als auch im Fachgeschäft angeboten wird. Zum Strauß des Monats gibt es ein A1 Plakat, das man vor dem Geschäft aufstellen oder im Laden bei den Fertigsträußen aufhängen kann. Dadurch findet der Kunde den Strauß, den er sich im Internet ausgesucht hat, auch im Geschäft vor Ort wieder und umgekehrt. Der Strauß ist gut kalkuliert und durch die genauen Vorgaben wird verhindert, dass zusätzliche, nicht berechnete Ware eingebunden wird. 

Das Portal, das erst seit Mai 2012 online ist, hat bereits einen hohen Bekanntheitsgrad im Netz erreicht. "Beim Stichwort Blumenstrauß stehen wir bei google bereits sehr weit oben, gleich hinter der Fleurop", weiß Margit Gössmann. Die Fachhandelsgeschäfte kommunizieren ihre Stärken im Internet und punkten mit der Aussage, dass ihre Blumensträuße vom Floristen in der Nähe geliefert werden und nicht wie bei vielen anderen Blumenshops in Kartons quer durch die Republik geschickt werden. "Den Usern scheint das zu gefallen. Wir bekommen auch verhältnismäßig viele Aufträge, die im Fachgeschäft abgeholt werden", sagt Margit Gössmann. "Dies beweist, dass wir eine Lücke geschlossen haben, denn bisher konnte der Verbraucher nicht direkt bei seinem Floristen bestellen." Die Aufträge steigen, gerade auch bei den Geschäften, die Werbung für ihren Internetshop gemacht haben. "Hier kommen auch mehr und neue Kunden ins Geschäft", sagt die Geschäftsführerin. Gerade die Verbindung von stationärem Handel und Online-Bestellung sei das entscheidende Plus, das der Kunde suche. "Er weiß, von wem sein Strauß kommt und kann das Geschäft auch selbst aufsuchen, um sich Anregungen in der realen Welt zu holen. Wenn er keine Zeit hat, bestellt er per Internet. So lautet das Geschäftsmodell, von dem jeder gute Fachhändler profitieren kann", berichtet Margit Gössmann.

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