METRO AG: Prognose angehoben

Die METRO AG hebt die Prognose für das Geschäftsjahr 2021/22 aufgrund steigender Inflation und besser als erwarteter Geschäftsentwicklung an.

METRO erwartet ein Umsatzwachstum von rund 17% bis 22% gegenüber dem Vorjahr. Bild: METRO.

Der Vorstand der METRO AG (METRO) hat beschlossen, seine Prognose für Umsatz und bereinigtes EBITDA für das Geschäftsjahr 2021/22 anzuheben. Das Geschäft hat sich im 3. Quartal 2021/22 besser entwickelt als erwartet. Dies ist auf eine Kombination aus steigender Inflation und starkem Momentum im Bereich Horeca zurückzuführen, da die Umsetzung der 'sCore'-Strategie zunehmend voranschreitet. METRO erwartet nun:

  • ein Umsatzwachstum von rund 17% bis 22% gegenüber dem Vorjahr (bisher: 9% bis 15%)
  • ein Wachstum des bereinigten EBITDA um 150-230 Mio. Euro (bisher: leicht bis moderat über Vorjahr)

Der Ausblick unterstellt stabile Wechselkurse und keine weiteren Anpassungen des Portfolios. Die Finanzkennzahlen 2021/22 werden nicht um den Verkauf des belgischen Geschäfts adjustiert. Eine weitere Eskalation des Krieges und/oder weitere Sanktionen könnten zu zusätzlichen negativen Auswirkungen auf das Geschäft führen, insbesondere in der Ukraine und in Russland.

Die Umsätze in den Segmenten West und Ost werden voraussichtlich überproportional wachsen. Für Deutschland und Russland wird ein gemessen an der Gesamtgruppe niedrigeres Wachstum erwartet. Die Entwicklung des bereinigten EBITDA wird in den Segmenten der Umsatzentwicklung folgen. Das Segment Sonstige wird deutlich unter dem Niveau des Vorjahres erwartet.

In der kumulierten Betrachtung für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2021/22 (währungsbereinigt und portfoliobereinigt) liegt das Umsatzwachstum oberhalb von 24% (vorläufig und ungeprüft). METRO setzt die Umsetzung seiner 'sCore'-Strategie fort und bekräftigt ihr mittelfristiges Ziel einer durchschnittlichen Umsatz- und EBITDA-Wachstumsrate von 3-5% im Zeitraum 2022-2025.

Der Krieg in der Ukraine treibt weiterhin die Rubel-Wechselkursvolatilität, was bei METRO zu nicht zahlungswirksamen Bewertungseffekten aus konzerninternen Beziehungen führt. Im Q3 2021/22 werden rund EUR 300 Millionen negative, nicht zahlungswirksame Auswirkungen im Nettofinanzergebnis erwartet. Ein sich abschwächender Rubel im Q4 2021/22 oder später würde zu positiven Bewertungseffekten führen. (METRO AG)

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