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Leitermann: Eröffnet weiteren Markt
Am 21. November eröffnet im Erzgebirgs-Center Annaberg-Buchholz ein neuer Bau-, Fach- und Gartenmarkt seine Pforten. „Auf 7.350 Quadratmetern Verkaufsfläche wird in Annaberg-Buchholz eine weit über den standardisierten Baumarkt hinaus reichende Waren- und Fachkompetenz angeboten“, äußert sich Stephan Lichtenstein, einer der Geschäftsführer des Unternehmens. „Vor allem unser breites Service- und Dienstleistungsangebot unterscheidet uns von unseren Wettbewerbern. Wenn im nächsten Jahr noch der Markt um ein ca. 1.000 m² großes Gartencenter erweitert wird, können wir noch besser unsere Fachkompetenz herausstellen“, so Stephan Lichtenstein.
Mit der Filiale im Erzgebirgs-Center wird die Leitermann-Gruppe mit ihren Baumärkten in Göpfersdorf, Schmölln, Chemnitz, Oelsnitz und Rochlitz über 37.000 Quadratmeter an Verkaufsfläche unter eigener Regie bewirtschaften. Und mit 2,5 Mio. Euro Investitionsleistung in Annaberg und noch einmal einer knappen Million für die Erweiterung des Standortes Schmölln zeigte sich das Göpfersdorfer Unternehmen in diesem Jahr ausgesprochen expansiv. Und das Länder übergreifend, in Thüringen und in Sachsen. Mit dem Standort Annaberg werden um die 30 Arbeitsplätze neu geschaffen. Insgesamt beschäftigt das Göpfersdorfer Unternehmen derzeit über 230 Mitarbeiter.
Das Firmenlogo ist im Erzgebirgs-Center Annaberg-Buchholz schon zu sehen, ein grüner Mann, der eine Leiter trägt. Der „Leitermann“. Zu Hause ist er in Göpfersdorf, einer kleinen Gemeinde im Altenburger Land. Man schrieb das Jahr 1869, als es Gottlob Plötner vom Thüringer Holzland dorthin zog. Der Leitermacher wusste von der aufblühenden Wirtschaft rund um die Ostthüringer Region, wusste von den fruchtbaren Böden für den Obstanbau und von den ersten Braunkohletagebauen in der Region um Altenburg. Und Plötner wusste, da werden Leitern gebraucht. Der wandernde Handwerker wurde zu einem erfolgreichen Unternehmer.
1891 übernahm der Enkel von Gottlob Plötner das Geschäft. Er hieß Otto Schmidt. Sein Sohn Kurt erweiterte die Handelstätigkeit. Hausrat für landwirtschaftliche Unternehmen und neue technische Produkte kamen hinzu. So Fahrräder, Motorräder und Waschmaschinen. Das war in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Als Kurt Schmidt 1970 verstarb, übernahm sein Enkel Günter Lichtenstein das private Handelsunternehmen. 20 Jahre stand er als privater Unternehmer am Fuße der Leiter in einer Planwirtschaft der DDR. Heute sind er und sein Sohn Stephan die zwei Geschäftsführer des größten unabhängigen ostdeutschen Baumarktunternehmens.
Wenn derzeit in Annaberg-Buchholz die Regale gefüllt werden, dann weiß die Leitermann-Gruppe, eine Familientradition wird fortgesetzt. Der Leitermann hat viele Namen. Nicht nur Plötner, Schmidt und Lichtenstein. Auch Schmölln, Rochlitz; Chemnitz und Oelsnitz stehen neben Göpfersdorf bereits für erfolgreiches Behaupten auf dem Markt. „Wir kommen aus der Region und wir bleiben in der Region und wir wollen, dass die Menschen hier blieben“, das gehöre zur Firmenphilosophie, so Günter Lichtenstein.

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