- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Neuheiten von Inkarho
- Karl-Foerster-Ausstellung im Deutschen G...
Karl-Foerster-Ausstellung im Deutschen Gartenbaumuseum
Bis 7. Mai in Erfurt: Erinnerungen an bekannten Staudengärtner.Ab Samstag, 2. März, ist für Besucher im Deutschen Gartenbaumuseum in Erfurt die Sonderausstellung "Karl Foerster – vom großen Welt- und Gartenspiel" geöffnet. Die Ausstellung ist dem bekannten Staudenzüchter, Gärtner und Schriftsteller Karl Foerster gewidmet.
In vielerlei Form hat Foerster bedeutsame Spuren hinterlassen. Karl Foerster wurde 1874 als Sohn des Direktors der Königlichen Sternwarte, Wilhelm Foerster, und der Malerin Ina Foerster, in Berlin geboren. Nach seiner Schulzeit besuchte er die Gärtnerlehranstalt in Potsdam-Wildpark. 1903 begann er mit dem Aufbau seiner eigenen Gärtnerei auf dem elterlichen Gelände. Später zog er mit der Gärtnerei nach Potsdam-Bornim und verwandelte ein etwa 5.000 qm großes Ackergelände zu einem Gartenreich mit dem berühmten Senkgarten.
Unermüdlich war Foerster auf der Suche nach den idealen Pflanzen, in denen sich lang anhaltende Schönheit vereint mit außerordentlicher Widerstandskraft. Ebenso unermüdlich war er dabei, seine philosophischen Gedanken, sein wissenschaftliches Schaffen in einer Vielzahl von Büchern und Artikeln niederzuschreiben. Als Karl Foerster im hohen Alter von 96 Jahren starb, hinterließ er einen umfangreichen schriftlichen Nachlass, der sich seit 1985 nahezu vollständig in der Staatsbibliothek zu Berlin befindet. Ihm zu Ehren haben die Kuratorin und Landschaftsarchitektin Dr. Susanne Kern und ihre Mitarbeiter die jetzige Tafelausstellung im Deutschen Gartenbaumuseum konzipiert.
Die Dauer- und Sonderausstellung kann bis einschließlich 7. Mai von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.