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Horticoop: Investiert in Skytree
Mit der Energiewende zur Reduzierung der CO2-Emissionen steht der Unterglasgartenbau vor einer komplexen Herausforderung. Um einen klimaneutralen Unterglasgartenbau ohne Erdgas zu erreichen, muss das für den Anbau benötigte CO2 aus anderen Quellen als Erdgas stammen. Schätzungen zufolge handelt es sich dabei um über 2,5 Mio. Tonnen CO2. Derzeit werden etwa 0,6 Mio. Tonnen CO2 über das OCAP-Netz oder in flüssiger Form per Lkw geliefert, aber die Versorgungssicherheit schwankt. Um eine stabile Versorgung mit dem für den Anbau benötigten CO2 zu gewährleisten, ohne die Nachhaltigkeit des Sektors zu gefährden, wird die CO2-Abscheidung aus der Außenluft in Betracht gezogen.
Die Grundlage für diese Skytree-Technologie wurde vor Jahren bei der ESA (Europäische Weltraumorganisation) in Noordwijk gelegt. Seit 2014 wird sie von Skytree für praktische Anwendungen wie den Gewächshausgartenbau weiterentwickelt. Steven van Nieuwenhuijzen, CEO von Horticoop: "Um Pflanzen im Gewächshausgartenbau nachhaltiger anzubauen, ist es wichtig, CO2 aus anderen Quellen als der Verbrennung von Erdgas zu gewinnen. In diesem Bereich sehen wir in Skytree ein Unternehmen mit großem Potenzial, das in der Lage ist, die direkte Luftabscheidung mit einer vielversprechenden Technologie zum Erfolg zu führen. Durch die Investition in Skytree wird Horticoop eng in dieses wichtige Thema eingebunden; eine logische und höchst wünschenswerte Erweiterung unseres Portfolios als Investmentgenossenschaft."
Rob van Straten, CEO von Skytree: "Wir konzentrieren uns zunächst auf den niederländischen Gewächshausgartenbau, weil hier derzeit große Mengen an CO2 aus fossilen Brennstoffen eingesetzt werden, wodurch jedes Jahr Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre gelangen. Dies kann vermieden werden, indem das benötigte CO2 vor Ort aus der Außenluft gewonnen wird."

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