Hornbach: Platziert eine Million Stammaktien der KGaA

Die Hornbach Familien-Treuhandgesellschaft mbH veräußert die restlichen Aktien.

Hornbach: Platziert eine Million Stammaktien.

Die Hornbach Familien-Treuhandgesellschaft mbH mit Sitz im pfälzischen Annweiler hat heute beschlossen, eine Mio. Inhaberstammaktien der Hornbach Holding AG & Co. KGaA am Kapitalmarkt zu platzieren. Die Privatplatzierung von 6,25% des Grundkapitals der KGaA wird im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens durch die Commerzbank AG durchgeführt und soll voraussichtlich am Dienstag, den 28. März 2017, abgeschlossen sein. Mit dieser Transaktion trennt sich die Familien-Treuhand nun von der zweiten Hälfte der zwei Millionen Aktien, die sie Ende März 2014 von der Kingfisher plc zurückgekauft hatte. Die erste Hälfte dieses Aktienpakets platzierte die Familien-Treuhand im Oktober 2015. Die Familien-Treuhand hatte bereits bei der ersten Umplatzierung im Herbst 2015 signalisiert, dass sie die restlichen eine Mio. KGaA-Stammaktien nur vorübergehend halten werde. Grundvoraussetzung dafür war der Rechtsformwechsel in die KGaA. "Über die von ihr beherrschte Hornbach Management AG (persönlich haftende Gesellschafterin) bleibt die Familie auch in Zukunft die bestimmende, gestalterische Kraft und sichert nachhaltig die Eigenständigkeit der Hornbach-Gruppe", sagte Treuhand-Geschäftsführer Albrecht Hornbach. "Das heute angekündigte Private Placement war schon länger von Kapitalmarktteilnehmern erwartet worden. Wir sind davon überzeugt, dass die Erhöhung des Freefloats dem Kurs und der Liquidität der Holding-Aktie langfristig gut tun wird", so Albrecht Hornbach. Nach der Umplatzierung wird die Familie 37,5% (vorher: 43,75%) des Grundkapitals der KGaA in Höhe von 48 Mio. Euro halten, das in 16 Mio. börsennotierte stimmberechtigte Inhaber-Stückstammaktien eingeteilt ist. Das ist wieder der gleiche Kapitalanteil wie während der langjährigen Allianz mit Kingfisher in den Jahren 2001 bis 2014. "Eine weitere Verringerung unseres Aktienanteils steht nicht zur Debatte", betonte Albrecht Hornbach. Die Familien-Treuhand hat sich im Rahmen der Privatplatzierung zu einem marktüblichen Lock-up von drei Monaten verpflichtet.

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