Himbeeren: Einheimisches Superfood

Schon seit dem Altertum wird Himbeeren eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Reichlich Nahrungsfasern, Kalium, Folsäure und Vitamin C sowie wertvolle Mineralstoffe machen die Himbeere zu einer regelrechten Superbeere.

Die Himbeere gehört zur Familie der Rosengewächse und die Früchte sind botanisch gesehen eigentlich keine Beeren, sondern sogenannte Sammelsteinfrüchte. Bild: lid.

Himbeeren sind nicht nur hoch aromatisch, sondern auch unheimlich gesund: Sie enthalten sieben von den insgesamt acht existierenden B-Vitaminen. Diese helfen dem Organismus bei der Energieproduktion des Stoffwechsels. Aufgrund ihres hohen Eisengehaltes spricht man den zarten samtroten Früchtchen zudem eine blutreinigende und blutbildende Wirkung zu und sie sind entzündungshemmend, appetitanregend und entwässernd. Weiter punkten sie mit einem hohen Anteil an Antioxidantien. Antioxidantien gelten als starke Verbündete im Kampf gegen sogenannte freie Radikale, die durch Einflüsse wie UV-Strahlung, Abgase sowie Umweltgifte entstehen und Zellschäden erzeugen. Himbeeren sind also ein richtiges Superfood – und dazu noch heimisch.

Widerstandsfähig und trotzdem sensibel

Die Himbeere ist eine relativ widerstandsfähige Pflanze, die sowohl mit rauem als auch mit warmem Klima zurechtkommt. Entsprechend wachsen Himbeeren in fast allen Teilen der Welt. In der Schweiz werden auf 175 Hektar Himbeeren angebaut. Die Saison startet je nach Sorte im Juni oder Juli und dauert September oder Oktober. Für dieses Jahr rechnet der Schweizer Obstverband mit einer Ernte von rund 2.300 Tonnen – das sind fast 50 Tonnen mehr als letztes Jahr.

Einmal reif und geerntet, sollten Himbeeren rasch konsumiert oder verarbeitet werden, da sie nicht allzu lange haltbar sind. Himbeeren schmecken besonders gut "nature" – am besten vom Strauch in den Mund – bestechen aber auch in Kuchen und Glacen, mit Joghurt, "Nidle" oder Quark und als Konfitüre oder Sirup. Die Himbeere ist als Wildfrucht außerdem auch bei Tieren beliebt. So geht der Name auf das althochdeutsche "Hintberi" zurück: die Beere der Hirschkuh. (lid.ch.)

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