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FGL-Mitgliederversammlung 2026: Bildung, Fachkräfte und Zusammenhalt im Fokus
Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen der Branche – insbesondere Bildung, Fachkräftesicherung und der Zusammenhalt im Verband.
FGL-Präsident Karsten Hain bei seiner Begrüßungsrede
FGL-Präsident Karsten Hain begrüßte Mitglieder, Gäste und Fördermitglieder, darunter Vize-Präsident Matthias Lösch vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), den hessischen BGL-Vizepräsidenten Thomas Büchner, den ehemaligen FGL-Präsidenten Jens Heger, Ehrenmitglied Gerhard Rosskopf sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bildung – unter anderem Kerstin Kürschner vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und ländlichen Raum, Dr. Gerd Reidenbach vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR), Mona Hofmeister, Geschäftsführerin der DEULA Witzenhausen, Florian Pokoj von der Eugen-Kaiser-Schule Hanau und Annett Panknin von der Fachschule Erfurt.
Ebenfalls begrüßt wurden das geschäftsführende Präsidium aus den vier Verbandsregionen sowie die Vorsitzenden der Fachausschüsse. Ergänzt wurde die Runde durch die Geschäftsführung der GaLaBau-Service GmbH Hessen-Thüringen, Andreas Reichenbächer, und zahlreiche Fördermitglieder, die den Verband mit Informationsständen begleiteten.
Karsten Hain betonte: „Jeder hier im Raum bringt mit seiner Teilnahme dem Verband größte Wertschätzung zum Ausdruck, die ich ausdrücklich erwidern möchte.“
Impulse aus Bildung und Praxis
Matthias Lösch, Vizepräsident des BGL und Experte für berufliche Bildung auf Bundesebene, stellte in seiner Grußwortrede die Aufgaben und Bedeutung der BGL-Ausschüsse sowie aktuelle Entwicklungen in der Ausbildung vor, hob insbesondere die wachsende Relevanz der Baumpflege und der Gebäudebegrünung hervor und verwies auf aktuelle Bildungsangebote und Pilotprojekte an der DEULA Witzenhausen. Ein Schwerpunkt seiner Amtszeit liegt auf dem Thema Inklusion: Lösch rief dazu auf, allen Menschen eine Chance zu geben und Chancengleichheit in der Ausbildung aktiv zu fördern. Sein eigenes Projekt mit gehörlosen und beeinträchtigten Mitarbeitenden zeigt, dass gelebte Inklusion seit Jahren erfolgreich möglich ist.
Zusammenhalt als Stärke der Branche
In seiner Rede machte FGL-Präsident Karsten Hain deutlich, dass der GaLaBau aktuell vor großen Herausforderungen steht: eine angespannte wirtschaftliche Lage, steigende Anforderungen an die Betriebe, Fachkräftemangel sowie wachsende Erwartungen an Nachhaltigkeit und Klimaanpassung. Gleichzeitig zeigte er großen Respekt für das Engagement und die Professionalität, mit denen die Unternehmen diese Aufgaben meistern, und hob den starken Zusammenhalt im Verband hervor. Viele Mitglieder engagieren sich aktiv in Ausschüssen, Arbeitsgruppen und der Verbandsarbeit und tragen damit dazu bei, die Interessen der Branche auf hohem Niveau zu vertreten. Hain betonte, dass der GaLaBau weit mehr als ein ausführendes Handwerk sei: Er gestalte Lebensräume, schaffe grüne Infrastruktur und leiste einen wichtigen Beitrag für lebenswerte Städte und Landschaften – eine Leistung, die mehr Sichtbarkeit verdient. Mit Blick auf die Zukunft nannte er zentrale Handlungsfelder wie Fachkräftesicherung, Aus- und Weiterbildung, politische Interessenvertretung sowie Baukultur und Gartenschauen. Zugleich unterstrich er die Bedeutung der neuen Geschäftsstelle in Fulda als Ort der Begegnung, des Dialogs und der Zusammenarbeit. Der Verband wolle mehr Brücken bauen – zwischen Betrieben und Politik, zwischen Praxis und Verwaltung sowie zwischen Tradition und Zukunft. Abschließend dankte Hain allen, die den Verband tragen, und betonte: Der FGL lebt von seinen Mitgliedern – und von dem gemeinsamen Willen, die Branche aktiv und zukunftsfähig zu gestalten.
Die Mitgliederversammlung machte deutlich: Bildung, Engagement und ein starker Verband sind zentrale Voraussetzungen, um die Herausforderungen der Branche erfolgreich zu bewältigen.

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