ETH: Weniger Pestizide in Kartoffeln dank Computermodell

Wissenschaftler der ETH Zürich haben ein Computermodell entwickelt, mit dem Bauern die ideale Dosis an Pflanzenschutzmitteln berechnen können. Damit sollen die Konsumenten vor gesundheitsschädlichen Folgen bewahrt werden.

Wissenschaftler der ETH Zürich haben ein Computermodell entwickelt, mit dem Bauern die ideale Dosis an Pflanzenschutzmitteln berechnen können. Damit sollen die Konsumenten vor gesundheitsschädlichen Folgen bewahrt werden.

In Entwicklungsländern finden sich in Nahrungsmitteln oft Pestizidrückstände. Dies, weil viele Bauern zu großen Mengen dieser Pflanzenschutzmittel spritzen, um ihre Erträge zu verbessern. Dabei reichern sich diese Substanzen in Obst und Gemüse an und gefährden die Verbraucher. Forscher des Instituts für Umweltingenieurwissenschaften der ETH Zürich haben mit Hilfe von Daten, die sie aus einem Feldversuch in Kolumbien gewonnen haben, ein Computermodell entwickelt, mit dem sich berechnen lässt, wie häufig und wie viel auf einem bestimmten Feld gespritzt werden darf, ohne dass es zu Rückständen kommt.

Das Modell kommt aber gemäß der Webzeitung „ETH Life“ noch nicht zur Anwendung. Abgewartet werde eine Umfrage unter 70 kolumbianischen Bauern zur Bodenbeschaffenheit. Zudem soll eine Pestizid-Datenbank ins Computermodell integriert werden. (Quelle: lid)

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