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Erdbeeren: Mit Resistenzen gegen Grauschimmel
Grauschimmel gehört im Erdbeeranbau neben der Eckigen Blattfleckenkrankheit zu den am häufigsten auftretenden Erregern. Vor allem im ökologischen Erdbeeranbau verursacht die Pilzerkrankung hohe Ertragsausfälle, da vorbeugende Maßnahmen oder Pflanzenstärkungsmittel keine ausreichende Wirkung zeigen. Eine vielversprechende Alternative sind dagegen resistente Sorten.
Zu Beginn des Jahres startete deshalb ein dreijähriges Züchtungsprogramm für Erdbeeren, das im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) durchgeführt wird. Ziel der Forschungsarbeit ist es, Erdbeersorten für den ökologischen Anbau zu züchten, die ausreichende Resistenzen gegen Grauschimmel und Eckige Blattfleckenkrankheit aufweisen und zudem hohe, stabile Erträge garantieren.
Im ersten Schritt haben Wissenschaftler vom Julius Kühn-Institut (ZGO) in Dresden aus 40 Sorten bzw. Zuchtlinien diejenigen selektiert, die eine sehr geringe Anfälligkeit gegenüber dem Grauschimmel aufweisen. Dabei kristallisierten sich u.a. die Sorten "Florence", "Arosa" und "Darselect" heraus. Für den Erreger der Eckigen Blattfleckenkrankheit wird zurzeit ein ähnliches Ausleseverfahren durchgeführt. In einem nächsten Schritt werden die Forscher Testkreuzungen mit den selektierten Sorten durchführen, um zu prüfen, wie sich die Resistenzen weitervererben.
Mit Hilfe der Testergebnisse können anschließend die vielversprechendsten Kreuzungen gezielt kombiniert werden, um neue Sorten mit bestmöglichen Resistenzeigenschaften zu erhalten.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des BÖLN. (Quelle: oekolandbau.de)

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