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Erbsenblattlaus breitet sich aus
Der Befall durch die Erbsenblattlaus hat sich ausgebreitet. Das meldet das brandenburgische Landesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft (LVL).
Vor wenigen Tagen wurden die ersten Erbsenwickler in den Pheromonfallen gefangen. Die Erbsenblattlaus ist nach Angaben des LVL mit 3,5 bis 5,5 mm relativ groß und sitzt meist verborgen in den zusammengefalteten Triebspitzen und Knospenanlagen. Der Erbsenwickler ist ein unauffälliger Kleinschmetterling mit 12 bis 15 mm Spannweite. Auf seinen grauen Flügeldecken sind im hinteren Bereich feine, helle Streifen zu erkennen. Er fliegt in den späten Nachmittagsstunden bis zum Eintritt der Dunkelheit bevorzugt blühende Bestände an und legt seine Eier an die Unterseite der Laubblätter sowie an die Triebspitzen ab. Die in Abhängigkeit von der Temperatur nach ca. 7 bis 10 Tagen schlüpfenden Larven wandern zu den Hülsen und bohren sich dort ein. Dort fressen die weißlich-gelb bis grünlichen Larven an den Samen.
Durch den zu Pfingsten eingesetzten Temperaturanstieg sei mit einer stärkeren Befallszunahme zu rechnen. Daher empfiehlt das (LVL), dass Insektizidmaßnahmen bei 5 bis 10 Blattläusen pro Trieb erfolgen sollten. Bei einem notwendigen Einsatz während der Blüte müssen bienenungefährliche Präparate eingesetzt werden. (LVL)

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