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Blu: Essbare Blüten und andere Exoten
Rosenblüten einmal anders
Wer einmal die pastellfarbenen Rosenblüten gesehen und gekostet hat, will kein Dessert mehr ohne sie servieren: Die Blütenblätter von „Rosella“ sind essbar, liegen zart auf der Zunge, zerschmelzen in einem leicht herben Aroma – und garantieren vom ersten Augen-Blick bis zum Geschmackserlebnis eine genussvolle Erfahrung.
Von jeher hat die Rose den Schöngeist und die Sinnlichkeit des Menschen besonders angesprochen. Wie ein gutes Essen spricht auch die Rose „alle Sprachen der Welt“, wie Ralph Waldo Emerson festhielt. Und für Bettina von Arnim sind Blumen ohnehin „die Liebes-gedanken der Natur.“
Was läge da näher – wo Liebe doch durch den Magen geht –, als mit der Königin der Blumen eine genussvolle Mahlzeit in ein Festgewand zu kleiden?
Jetzt erntet man also seine Rosenblüten beim Kochen frisch vom Strauch: Für herzhaften Salat oder für italienische Pana Cotta, zur Zubereitung von Rosenlikör, zu Cocktails und Bowle oder als bekömmliche Dekoration von Torten und Desserts.
Für ein glitzerndes Highlight sorgt Rosella als kandierte Rose. Dazu werden die frischen Blüten einfach in schaumig geschlagenes Eiweiß getaucht und dick mit Kristallzucker bestreut. Dann im warmen Backofen austrocken lassen – und fertig ist die kristallene Tischdekoration, die auch noch lecker schmeckt.
Die Fernsehköche machen es vor
Mit exotischen Dessert-Kräutern verleihen Profis wie Hobby-Köche ihren Nachspeisen ein exotisches Aroma und außergewöhnlichen Geschmack. Dies kann man in den vielen Kochsendungen im Fernsehen beobachten. Es gibt Minzen, die nach Ananas, Erdbeere oder Schokolade schmecken.
Die Ananasminze etwa – besonders beliebt als dekorative Dufthecke im Bauerngarten – eignet sich sehr gut für die Zubereitung von Süßspeisen und Bowlen.
Wer sein Eis selbst herstellt, kann es einmal mit kühlendem Joghurt-Minze-Eis versuchen. Lecker und bekömmlich ist auch Wassereis aus Kräutertees aller Art. Wenn man dann noch einen Schuss Zitrone hinzufügt oder mit Honig süßt, entsteht ein ebenso einfaches wie köstliches Geschmackserlebnis.
Obstsalate mit Kräutern verfeinern
Einmal an einem sonnigen Platz im Garten angepflanzt, können die Minzen viele Jahre Freude bringen: Sie sind pflegeleicht, mehrjährig und winterhart. Auch Fruchtsalbei und Zitronenverbene eignen sich für Obstsalat, Quarkspeisen und Puddings. Zitronenverbenen enthalten feine, frisch nach Zitrone duftende ätherische Öle. Und ihre Intensität ist erheblich stärker als bei den meisten anderen nach Zitrone riechenden Pflanzen.
Probieren Sie doch einmal ein Zitronenverbene-Dessert: Dazu verrühren Sie drei Esslöffel fein gehackte Zitronenkrautblätter, den Saft einer Zitrone, 500 ml Schlagsahne, 125 ml Weißwein und einen Teelöffel Vanillezucker mit dem Handrührgerät zu einer cremigen Masse und stellen die Mischung vor Verzehr eine Stunde in den Kühlschrank.
Vom Strauch in den Mund
Eine farben- und formenreiche Bereicherung für den Nachtisch bieten ausgefallene Früchte. Die Andenbeere, die Melonenbirne oder der Zwerg-Tamarillo sind neben ihrer dekorativen Wirkung ein wertvoller Vitamin-C-Lieferant. Für süße Desserts kann man Tamarillos z.B. in Sherry und Zucker dünsten.
Sollte einmal keine Zeit für die Zubereitung einer Nachspeise sein, greifen Sie einfach zu frischen Früchten. Vom Strauch direkt in den Mund bieten sie ein paradiesisches Geschmackserlebnis. Auch reife Pepinos können vom Strauch direkt in den Mund wandern. Sie werden wie Äpfel mit der Schale gegessen.
Führende Restaurants haben die ausgefallenen Kräuter für bereits für sich entdeckt. Sie bereichern ihre Speisekarte z. B. durch „Kartoffelpüree mit Wasabi“. (Blu)

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