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bellaflora: Stellungnahme zu Greenpeace Lavendeltest
In einem gestern veröffentlichten Bericht zeigt Greenpeace die Verwendung von Pestiziden in der Lavendelkultur auf. Als eines der getesteten Unternehmen bezieht bellaflora dazu Stellung.
Bei den im März 2016 in bellaflora Filialen entnommenen Pflanzenproben wurden mehrere Wirkstoffe festgestellt, die auf einer von Greenpeace entwickelten Blacklist über bienengefährliche Stoffe angeführt sind. bellaflora legt Wert auf die Feststellung, dass die in den Verkauf gebrachten Pflanzen der österreichischen Gesetzeslage entsprechen.
Unabhängig davon begrüßt bellaflora die regelmäßigen Produktkontrollen durch NGO. Dies umso mehr als bellaflora die gleiche Zielsetzung wie Greenpeace verfolgt – namentlich den pestizidfreien Gartenbau.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist in der EU nicht einheitlich geregelt. Die grenzüberschreitenden Produktions- und Lieferketten sind aufgrund ihrer Komplexität kaum im Detail nachzuverfolgen – ein Problem mit dem sich die gesamte Gartenbaubranche international seit geraumer Zeit beschäftigt.
In Österreich hat bellaflora in den letzten zwei Jahren gemeinsam mit österreichischen Gärtnereien und dem Forschungsinstitut für den biologischen Landbau den ersten Standard für den nachhaltigen Gartenbau entwickelt. Schon 2015 konnten mehrere Gärtnereien nach diesem System von der unabhängigen Prüfstelle agroVet zertifiziert werden. Seit Beginn der Gartensaison 2016 sind rund 40% der Grünware bei bellaflora entweder bio-geprüft oder nach diesem Standard ausgezeichnet.
Wesentliche Schritte sind also bereits gesetzt. Naturgemäß ist eine Umstellung im Lebendpflanzenbereich ein längerfristiger Prozess, an dem bellaflora mit viel Nachdruck konsequent arbeitet. (OTS)
Weitere Informationen: www.bellaflora.at

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