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Bayern: Christbaumsaison gestartet
In drei von vier Wohnzimmern steht an Heiligabend eine Nordmanntanne. Ihr gleichmäßiger Wuchs und die tiefgrünen, glänzenden, weichen Nadeln machen sie besonders beliebt. 11% der Christbäume sind Blaufichten, gefolgt von anderen Edeltannen mit einem Anteil von 8%. „Der Trend zum echten Baum hält auch in diesem Jahr an“, so Johann Koch, Referent für Forstwirtschaft und Bauernwald beim Bayerischen Bauernverband.
60% der Christbäume, die jedes Jahr im Freistaat verkauft werden, kommen aus Bayern. Der Rest ist Importware, vor allem aus Dänemark. Transportwege von mehreren hundert Kilometern sind hier die Regel. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, vergibt der Bayerischen Waldbesitzerverband das Markenzeichen „Bayerischer Christbaum“. Bayerische Christbäume finden ihre Abnehmer in den meisten Fällen in nächster Umgebung zum Produktionsort. Die Vorteile bayerischer Christbäume liegen somit auf der Hand. Bäume aus heimischen Wäldern sind umweltfreundlicher, frischer und haltbarer. Darüber hinaus sichern sie Arbeitsplätze und Existenzen in der Region.
Die Preise sind in diesem Jahr leicht gestiegen. So muss man für eine Nordmanntanne je nach Größe zwischen 12 und 24 Euro pro Meter bezahlen. Gründe für die Preissteigerung bei der Nordmanntanne sind die größere Nachfrage und das gesunkene Angebot. Zwar würden die Christbaumproduzenten gerne mehr Bäume anpflanzen, es sind jedoch nicht genug Samen vorhanden, um die Produktion auszuweiten. (BBV)

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