Baden-Baden: 'Royal Estelle' gewinnt Goldene Rose

Zum 69. Internationalen Rosenneuheitenwettbewerb in Baden-Baden waren am 45 Rosenexperten und Rosenzüchter aus 11 verschiedenen Ländern in den Rosenneuheitengarten auf dem Beutig gekommen, um 127 Rosenneuheiten von 29 verschiedenen Züchtern zu bewerten.

Die Floribundarose 'Royal Estelle' gewann in diesem Jahr den international bedeutenden Ehrenpreis "Goldene Rose von Baden-Baden". Foto: Markus Brunsing/Stadt Baden-Baden.

Mit dem international bedeutenden Ehrenpreis "Goldene Rose von Baden-Baden" wurde am 23. Juni eine Floribundarose ausgezeichnet. Sie trägt den Namen 'Royal Estelle Plant ‘n‘ Relax' und stammt von der Rosenzüchterin Rosa Eskelund vom Züchterhaus Roses Forever aus Faaborg auf der Insel Fünen in Dänemark. Sie ist nach der schwedischen Prinzessin Estelle, der Tochter von Kronprinzessin Victoria, benannt. Die Rose ist damit die beste Rose des Jahres im einzigen internationalen Rosenneuheitenwettbewerb in Deutschland. Die Neuzüchtung überzeugte die Jury mit ihrer Fülle an großen, hell lachsrosafarbenen Blüten mit einem Apricot-Hauch. Im weiteren Aufblühen zeigt sie zudem ein attraktives Farbspiel der gelben Staubgefäße. Sie weist eine gute Blattgesundheit und leichten Duft, vor allem aber viel Charme auf. 'Royal Estelle' erhielt zudem eine Goldmedaille in der Kategorie der Floribundarosen und den Ehrenpreis der Stadt Zweibrücken.

Zum 69. Internationalen Rosenneuheitenwettbewerb in Baden-Baden waren am 45 Rosenexperten und Rosenzüchter aus elf verschiedenen Ländern in den Rosenneuheitengarten auf dem Beutig gekommen, um 127 Rosenneuheiten von 29 verschiedenen Züchtern zu bewerten. Damit war der Rosenneuheitenwettbewerb, der vom Gartenamt der Stadt Baden-Baden veranstaltet wird, die erste internationale Veranstaltung, die seit dem Lockdown in Baden-Baden stattfand. Zudem war das Baden-Badener Rosenevent nach Paris auch der zweite internationale Rosenneuheitenwettbewerb in ganz Europa in dieser Saison, nachdem alle bisherigen europäischen Rosenprüfungen Corona-bedingt abgesagt oder auf den Herbst verschoben wurden. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen erfolgte die Prüfung der Rosenneuheiten durch eine verkleinerte Jury. Dabei wurde zur Corona-Prävention auf die sonst übliche Gruppenbewertung verzichtet und stattdessen eine Einzelbewertung durchgeführt. Außerdem wurde das Gesamtprogramm des Rosenwettbewerbs komprimiert, um die Veranstaltung so auszugestalten, dass sie auch unter den Auflagen der geltenden Corona-Verordnungen durchgeführt werden konnte.

Als wichtigste Ehrengäste am Wettbewerbstag waren die Präsidentin der World Federation of Rose Societies, Comtesse Henrianne de Briey aus Belgien, sowie die Vizepräsidentinnen der World Federation of Rose Societies, Breda Copi aus Slowenien, Inger Schierning aus Dänemark und Mireille Steil aus Luxemburg, anwesend. Die Vorsitzende des Rose Trials Committee der World Federation of Rose Societies, Marga Verwer aus den Niederlanden, hatte den Vorsitz der internationalen Jury übernommen. Zum Wettbewerb waren Rosenexperten aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden, der Schweiz, Slowenien und den USA gekommen.

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