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Arbeitsunfälle nehmen weiter ab
Die Zahl der gemeldeten Arbeits- und Wegeunfälle bei den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften ging im Kalenderjahr 2004 gegenüber dem Vorjahr nach der Zusammenstellung der Geschäftsergebnisse weiter zurück.Darauf weist der Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften hin. Bei den tödlichen Unfällen ist eine Steigerung zu verzeichnen.
Insgesamt sind den landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften im abgelaufenen Kalenderjahr 176.021 Arbeits- und Wegeunfälle gemeldet worden, davon 105.885 mit einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 3 Tagen (meldepflichtige Unfälle). Dies entspricht gegenüber dem Ergebnis des Jahres 2003 einem Rückgang von gut 6%. Zugenommen hat die Zahl der tödlichen Unfälle mit 250 gegenüber noch 223 im Kalenderjahr 2003. Trotz dieses Anstieges ist keine erkennbare Veränderung in den Unfallschwerpunkten offensichtlich. Die Zunahme macht aber deutlich, dass trotz rückläufiger Gesamtunfallzahlen die Präventionsarbeit weiter verstärkt werden muss, betont der Bundesverband.
Bei den Rentenzugängen wurden 4.941 Fälle neu entschädigt. Die Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit blieben über der Linie des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2004 wurden wieder 2.953 Fälle gegenüber 2.846 im Vorjahr angezeigt.
Insgesamt haben die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften im Kalenderjahr 2004 für die Heilbehandlung nach Unfällen etwa 280 Mio. Euro aufgewendet. (lsv)

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