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WAPA: Ernteprognose für Äpfel und Birnen nach unten korrigiert
Auf ihrer letzten Jahreshauptversammlung auf der Fruit Logistica in Berlin hat die World Apple and Pear Association (WAPA) die Ernteprognose für Äpfel und Birnen der südlichen Hemisphäre für die kommende Saison vorgestellt. Der jährliche Bericht wird mit Unterstützung von ASOEX (Chile), CAFI (Argentinien), ABPM (Brasilien), Hortgro (Südafrika), APAL (Australien) und New Zealand Apples and Pears erstellt und liefert somit konsolidierte Daten aus den sechs führenden Ländern der südlichen Hemisphäre. Die ursprüngliche Prognose für die Saison 2023, die von einem Anstieg der Apfel- und Birnenproduktion um 6% bzw. 1% gegenüber 2022 ausging, wurde angesichts der intensiven Wetterereignisse, von denen mehrere Länder der südlichen Hemisphäre betroffen waren, revidiert. Die Prognosen für die Apfelernte in Neuseeland und Südafrika wurden um 77.902 Tonnen bzw. 77.276 Tonnen nach unten korrigiert. Auch die Schätzungen für die Birnenernte in Neuseeland (-323 Tonnen) und Südafrika (-28.726 Tonnen) wurden gegenüber der ursprünglichen Prognose leicht nach unten korrigiert.
Bei den Äpfeln deutet die aktualisierte Ernteprognose für die südliche Hemisphäre 2023 auf einen Anstieg um 2% auf insgesamt 4.974.990 T im Vergleich zum Vorjahr (4.859.026 T) hin. Eine geringere Apfelernte wird in Neuseeland (457.675 T, -9% gegenüber 2022), Australien (-8% gegenüber 2022, auf insgesamt 290.000 T) und Südafrika (1.142.880 T, -5%) erwartet. Chile bleibt der größte Produzent (1.409.633 T, gleichbleibend mit 2022), nun gefolgt von Brasilien (1.150.000 T, +12%). Die argentinische Apfelerzeugung dürfte 525.000 t erreichen (+24 % gegenüber 2022). Die Exporte werden voraussichtlich ebenfalls zurückgehen (-3% gegenüber 2022) und sich auf insgesamt 1.556.668 T belaufen. Chile bleibt der größte Exporteur (604.000 T), gefolgt von Südafrika (509.158 T), dessen Exporte voraussichtlich um 10% zurückgehen werden. Auch die Ausfuhren aus Neuseeland (286.823 T) und Australien (2.687 T) werden voraussichtlich um 15% bzw. 1 % zurückgehen. Die Exporte Brasiliens (70.000 T) und Argentiniens (84.000 T) werden sich dagegen voraussichtlich von den niedrigen Zahlen für 2022 erholen. Mit 1.843.130 Tonnen bleibt Gala die bei weitem beliebteste Sorte, deren Produktion im Vergleich zu 2022 um 4% steigen dürfte.
Bei Birnen rechnen die Erzeuger der südlichen Hemisphäre mit einem leichten Rückgang der Ernte (-1%) auf 1.319.601 t. Während Argentinien und Chile ihre Produktion um 4% bzw. 2% steigern dürften, wird für Südafrika (-6%), Australien (-16%) und Neuseeland (-19%) ein Rückgang der Produktion erwartet. Argentinien bleibt der größte Produzent der südlichen Hemisphäre (592.000 T), gefolgt von Südafrika (477.419 T), Chile (170.000 T), Australien (72.016 T) und Neuseeland (8.120 T). Packham's Triumph bleibt die meistproduzierte Sorte (481.049 T, wie im Jahr 2022), gefolgt von Williams' bon chrétien Birnen (332.447 T). Die Exportzahlen werden voraussichtlich stabil bleiben (670.054 t), wobei die argentinischen Exporte um 12% steigen und die südafrikanischen Exporte um 13% zurückgehen werden. (WAPA)

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