Verver Export: Schnelle Sortimentsentwicklung bei Dahlien

Die Sommerzwiebel-Dahlie ist eine Pflanze mexikanischen Ursprungs, die nach Jahren eines "angestaubten Images" wieder in unseren Gärten und Parks zu finden ist. Dank der Geschwindigkeit, mit der neue Sorten gekreuzt und vermehrt werden, entwickelt sich das Sortiment rasant.

Die Dahlienzüchtung bei Verver Export. Bild: Verver Export.

Es ist nicht immer einfach, ein solides Sortiment in einen Katalog aufzunehmen, da sich die Züchter aus verschiedenen Gründen schneller von einer Sorte trennen. Positiv ist, dass sich die Blütenform und -farbe stärker entwickeln als bei anderen Zwiebelgewächsen.

Kreuzen und Vermehren

Wenn man verschiedene Dahlien zusammen pflanzt, besteht die Möglichkeit, dass sich diese Sorten untereinander kreuzen. Das Saatgut unterscheidet sich oft von der Knolle im Boden. Wenn dieses Saatgut ausgesät wird, kommt es also zu einer spontanen Kreuzung.

Züchter verfolgen natürlich einen eher geplanten Ansatz. Sie kreuzen verschiedene Blumen, von denen erwartet wird, dass sie eine andere Farbe oder die gleiche Form und Farbe, aber eine bessere Blattstellung und stabilere Stängel aufweisen. Nach der Kreuzung wird die neue Samenkapsel geschützt, damit die Insekten nicht willkürlich andere Pollen zurücklassen können.

Das getrocknete Saatgut wird im zeitigen Frühjahr ausgesät. Nach etwa 120 Tagen erscheinen die ersten Blumen. Diese sind noch nicht so groß wie die einer ausgewachsenen Knolle, aber ausreichend, um zu beurteilen, ob die neue Kreuzung eine Selektion wert ist.

Jedes Jahr besucht Tijmen Verver persönlich die Züchter, um neue Kreuzungen zu begutachten. Hier ist eine schnelle Kommunikation mit Züchtern wünschenswert, denn so können diese neuen Schätze viel schneller in den Katalog aufgenommen werden als bei vielen anderen Zwiebelgewächsen.

Stecklinge für die (schnelle) Vermehrung

Die Knollen werden im zeitigen Frühjahr in einem warmen Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit in Behältern „angesetzt“. Schon bald bilden sich die ersten grünen „Sprosse“ um den alten Blütentrieb der Knolle. Wenn diese Sprosse etwa 7 cm lang sind, werden sie von der Knolle abgeschnitten und in Sand mit Stecklingsmehl gepflanzt. Wir nennen dies Stecklingsdahlien. Da ein Teil von der Pflanze genommen wird, ist die neue Knolle identisch mit der Knolle, von der der Steckling stammt. Die Stecklinge werden in kalten Gewächshäusern abgehärtet, bevor sie Mitte Mai ins Freiland gepflanzt werden.

Auf dem Feld wachsen die gepflanzten Stecklinge in einer Saison zu großen, lieferbaren Dahlienknollen heran. Das geht viel schneller als bei anderen Zwiebeln und Knollen, bei denen nicht jede gepflanzte Zwiebel oder Knolle zu einer lieferbaren (garantiert blühenden) Größe heranwächst.

Trendsetter bis zum ersten Nachtfrost

Die Dahlie ist eine echte Bereicherung für öffentliche Grünanlagen. Mit ihrer üppigen Blüte bis zum ersten Nachtfrost bringt sie viel länger als andere Sommerblumen Farbe in Beete und Pflanzgefäße. Genau aus diesem Grund enthalten die gebrauchsfertigen Sommerbeetkonzepte von Verver Export immer Dahlien. Oft wird das Konzept sogar um eine bestimmte Dahliensorte herum aufgebaut. Zur Unterstützung gibt es auch einjährige Pflanzen, die früh blühen und im Sommer schön ausfüllen, bei denen aber die Dahlie im Hochsommer die Hauptrolle spielt.

Speziell für die Planer öffentlicher Grünflächen, die Bienen und Schmetterlingen bis in den Spätsommer hinein Nahrung bieten möchten, gibt es im Katalog von Verver Export eine besondere Reihe (Alfa-Zulu) mit einblütigen, offenen Dahlien. Diese Knollen werden biologisch angebaut. Im Katalog ist auch ein gebrauchsfertiges Konzept Bees & Butterflies enthalten, das eine Kombination mit schmetterlingsfreundlichen einjährigen Pflanzen enthält.

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