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Schweizer Erdbeeren sind reif
Mit 5.500 Tonnen wird der diesjährige Ertrag gemäß Schätzungen leicht über dem Durchschnitt liegen. Vom Pro-Kopf-Konsum von rund 2,2 kg deckt die inländische Ernte nur ein Drittel ab. Der Rest wird vor der Inlandsaison importiert, wie der Schweizerische Obstverband jetzt mitteilte.
Damit Schweizer Erdbeeren geschmacklich erstklassig bleiben, stehen innere Werte wie der Fruchtzuckergehalt immer mehr im Vordergrund. Die beiden Leadersorten Darselect und Elsanta erfüllen diese Anforderungen. Zusammen belegen sie einen Drittel der Schweizer Erdbeeranbaufläche von total 418 Hektar. Auf Platz drei der Sortenhitparade folgt die neue Sorte Clery. Sie hat innerhalb eines Jahres um 36% zugelegt und wird auf einer Fläche von 44 Hektaren angebaut. In der gleichen Zeit halbierte sich die Fläche der Sorte Marmolada auf 9 Hektar. Marmolada ist eine transportfähige, optisch zwar makellose Sorte, die allerdings wegen ihrem tiefen Fruchtzuckergehalt die Konsumentenbedürfnisse nicht mehr zu erfüllen vermag. Daneben werden in der Schweiz über 20 weitere Sorten angebaut.
Mit neuen Anbautechniken verfrühen oder verspäten immer mehr Produzenten die Reife der Früchte, um so die Ernte zu staffeln. Dadurch beginnt die Erdbeerernte in der Schweiz unter Abdeckungen und Tunnelkonstruktionen jeweils bereits Anfang Mai. Sie erstreckt sich in den späten Höhenlagen bis in den Herbst. Im Gegenzug nehmen die traditionellen Freilandkulturen ab. Die wichtigsten Produktionsgebiete sind der Kanton Thurgau (70 Hektar), gefolgt von Bern (58), Zürich (44), Wallis (43), Aargau (39), Luzern (27) und Waadt (21). (lid)

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