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Oberösterreich: Frostschäden vor allem beim Obst
Die Frostnächte der vorletzen Woche haben leider auch in Oberösterreich ihre Spuren hinterlassen. Am gravierendsten werden momentan die Schäden im oberösterreichischen Obstbau eingeschätzt. Die stärksten Schäden wird es aller Voraussicht nach bei Steinobst geben wie Marillen, Kirschen und Zwetschken.
„Dies ist sehr bedauerlich, weil gerade diese Früchte in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt haben“, erläutert ÖR Ing. Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Etwas besser scheint die Situation bei Kernobst zu sein – allerdings wird auch die heurige Birnenernte durch den Frost massiv beeinträchtigt sein. Wie in anderen Bundesländern wird es auch beim oberösterreichischen Wein heuer massive Einbußen geben. Etwa die Hälfte der oberösterreichischen Rebfläche – das sind ca. 35 Hektar – werden schwere Frostschäden davon tragen. Bei diversen Gemüsekulturen rechnet die Landwirtschaftskammer OÖ damit, dass etwa 150 ha neu angebaut werden müssen.Schadenssumme etwa 10 Mio. Euro.
„Aktuell rechnet die Landwirtschaftskammer OÖ mit Frostschäden in der Höhe von 10 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus Ernteausfällen resultieren. Ich bin froh, dass das Ministerium für ein Lebenswertes Österreich im Schulterschluss mit den Landwirtschaftskammern an einem Hilfspaket für die frostgeschädigten Bäuerinnen und Bauern arbeitet. Es bedarf einer unkomplizierten und vor allem auch schnellen Hilfe aus dem Katastrophenfonds. Kostenentlastungen wie steuerfreier Agrardiesel oder auch eine Entlastung bei den Sozialversicherungsbeiträgen könnten die ohnehin angespannte Situation deutlich entlasten“, erklärt Präsident Reisecker zu den laufenden Verhandlungen.

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