NL/Belgien: Gewerbegebiete verstärken Zusammenarbeit

Die Gemeinden Breda, Zundert und die Stadt Hoogstraten haben am 10. März einen wichtigen Schritt für die Zukunft des grenzüberschreitenden Gewerbegebiets an der A16/E19 an der belgisch-niederländischen Grenze getan.

Die Baumschulen der Region profitierten von den Gewerbegebieten. Bild: GABOT.

Am 5. März wurde die Vereinbarung „Convenant Grensverbond“ unterzeichnet: eine neue und nachhaltige internationale Zusammenarbeit, die notwendig ist, um grenzüberschreitende Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Bürgermeisterin Joyce Vermue der Gemeinde Zundert: „Die strategische Lage des Business Centre Treeport ist einzigartig. Dies bringt auch einzigartige Herausforderungen mit sich. Es ist gut, dass wir gemeinsam mit Hoogstraten und Breda festlegen, wie wir uns gegenseitig stärken können, um ein gestärktes Gewerbegebiet zu schaffen. Indem wir unsere Kräfte bündeln, können wir die Herausforderungen, die die Lage an der Grenze mit sich bringt, effektiver angehen.“

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Notwendig und neu

Hazeldonk, die Transportzone Meer und das Business Centre Treeport liegen genau an der belgisch-niederländischen Grenze. Damit ist es ein einzigartiger Wirtschaftsstandort in Europa. Unternehmen nutzen gegenseitig ihre Straßen, Einrichtungen und Infrastruktur, und es sieht zunehmend wie ein einziges großes Gewerbegebiet aus. Angesichts der wachsenden Übereinstimmung bei den Zielen und Herausforderungen in diesen Bereichen wurde vor zwei Jahren eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel war es, die Abstimmung zwischen den drei beteiligten Kommunalverwaltungen besser zu regeln. Dies ist nun gelungen. Die neue Vereinbarung legt fest, dass diese Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene und zwischen den Behörden strukturell verankert wird. Ferner wurde vereinbart, einen jährlichen Kooperationsplan zu erstellen, in dem die Ziele der Vereinbarung weiter konkretisiert werden.

Für Unternehmer bedeutet die Zusammenarbeit, dass eine Reihe grenzüberschreitender Herausforderungen, mit denen die drei Gebiete logischerweise konfrontiert sind, entschlossener angegangen werden.

Wirtschaftsdezernent Ralph Bogers: „Wirtschaft macht nicht an der Grenze Halt. Durch diese Zusammenarbeit stärken wir die Wettbewerbsposition des Business Centre Treeport und schaffen neue Chancen für die Unternehmer.“

Beispiele für gemeinsame Aufgaben

• Sicherheit: Arbeit an sichereren Gewerbegebieten und Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Unternehmer.
• Mobilität: Arbeit an der Verkehrsführung, der Signalisierung/Beschilderung und der Erreichbarkeit der Gebiete. Abstimmung von Projekten und Arbeiten im öffentlichen Raum.
• Nachhaltigkeit: gemeinsamer Ansatz bei grenzüberschreitenden Themen wie Energieinfrastruktur und Wasserqualität.
• Wirtschaftliche Entwicklung: politische Agenden miteinander abgleichen und Chancen für Unternehmer nutzen.

 

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