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Neu: Interpoma China Congress & Exhibition
In den vergangenen zehn Jahren hat die Apfelwirtschaft in China einen starken Wandlungsprozess durchlaufen - ein Prozess, der größtenteils noch im Gange ist. Die Messe Bozen als Organisator hinter dem internationalen Erfolgsmodell Interpoma, plant nun eine erste Auflage der Interpoma in China im Format Congress & Exhibition, die vom 28. -30. Juni 2017 im Weihai International Exhibition & Conference Center auf der Halbinsel Shandong in China stattfinden wird.
Mit einer Apfelproduktion von 38,5 Mio. Tonnen pro Jahr und einer Apfelanbaufläche von 2,3 Mio. ha ist China der größte Apfelerzeuger der Welt. Diese Unmengen an Früchten werden allerdings in relativ kleinen Plantagen mit einem großen Mangel an Maschinen und Technologie angebaut, was interessante Geschäftsmöglichkeiten für jene Firmen bietet, die in diesem Sektor tätig sind.
Die Messe Bozen AG mit der internationalen Fachmesse Interpoma (Bozen, Italien), hat ein weltweit anerkanntes Know How in der Anbautechnik, der Lagerungstechnik, der Sortier- und Verpackungstechnik und in der Vermarktung des Apfels vorzuweisen und organisiert daher die Interpoma China Congress & Exhibition in der Provinz Shandong, die mit einer Produktion von 9.3 Mio Tonnen eine der wichtigsten Apfelanbauregionen in China ist. Über 90% der Plantagen besitzen dabei noch keinen ausreichenden Schutz gegen Hagel, Frost oder Vögel, weniger als 20% der Plantagen haben Einrichtungen zur Fertigation. Die Mechanisierung liegt im Durchschnitt immer noch unter 30%. Interessierten Unternehmen soll mit der Interpoma China Congress & Exhibition eine Plattform geboten werden, um aktiv in den Chinesischen Markt einzusteigen.
Interpoma China Congress & Exhibition bietet neben Austellungsmöglichkeiten im modern ausgestatteten Messezentrum von Weihai einen hochkarätigen internationalen Kongress in Zusammenarbeit mit der Universität Qingdao und lokalen Partnern wie der Fruit Tree and Tea Leaf Workstation Weihai, dem China Council for the Promotion of International Trade, der China Chamber of International Commerce, der lokalen chinesischen Regierung und dem Agricultural Bureau von Weihai.
Parallel dazu wird es so genannte „Interpoma China Tours“ geben, die Ausstellern die Möglichkeit bieten sollen, nach der Messe diverse Apfelanbaugebiete in der Shandog Halbinsel zu besuchen und sich so ein genaueres Bild der Apfelwirtschaft in China zu machen.
Genau aus diesem Grund – nämlich zur ersten Erkundung des chinesischen Marktes aus der Sicht des Apfels - hat die Messe Bozen im vergangenen Oktober schon eine erste Unternehmerreise in diese Region organisiert. „Die Reise in die Shandong Provinz war für uns aufschlussreich und interessant, dies nicht zuletzt dank der professionellen Organisation der Interpoma. Durch seine Größe und die rasante wirtschaftliche Entwicklung bietet China natürlich ein interessantes Marktumfeld.“, bestätigt Florian Schröder der Firma Wildbiene & Partner AG aus der Schweiz und selbst Teilnehmer der Reise. „Ich kann mich nur recht herzlich für diese tolle und lehrreiche Reise bedanken. Sie war von Anfang bis Ende perfekt geplant und hat jede Menge neuer Eindrücke sowie lehreiche Informationen über den Obstanbau geliefert. Ich erhoffe mir durch diese Reise einen guten Kontakt zu möglichen neuen Kunden aufgebaut zu haben und dort erfolgreich unsere Produkte zu vertreiben, um auch in China die Obstbauern vor Hagel zu schützen.“, so auch Philipp Kulmer, ebenfalls Reiseteilnehmer der Firma Frustar aus Österreich.
Ein erster Schritt für den Apfelsektor in Richtung China ist mit dem erfolgreichen Abschluss der Unternehmerreise getan worden - die „edition 0“ der Interpoma China Congress & Exhibition wird der erste Meilenstein auf seinem Weg der Annäherung an den chinesischen Markt sein.

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