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Im Interview: Heinz Manten
Herr Manten, in der Hallenschau bilden Ihre Eriken und Callunen ganze Flächen unter den floristischen Gestecken. Wie viele Pflanzen haben Sie geliefert?
Rund 1800 bis 1900 Pflanzen – sowohl Eriken und Callunen. Vieles sind eigene Sorten, wir züchten selber, da steckt mehr als 20 Jahre Arbeit darin. Wir haben 12 Lizenzsorten in Farbtönen von Hellrosa bis zu intensivem Rot. Aber eigentlich sind es Freilandpflanzen, die nach draußen ins Beet gehören. Bei der IGA Berlin 2017 haben wir den ganzen Weg vom Hauptausgang der Blumenhalle damit bepflanzt, das hat Eindruck gemacht!
Sie sind erfahrener Aussteller, was Bundesgartenschauen betrifft. Seit wann sind Sie dabei?
1993 haben wir das erste Mal teilgenommen, das war bei der IGA Stuttgart. Aus heutiger Sicht waren das erbärmliche Anfänge. Das hatte noch längst nicht die Qualität und Quantität an Pflanzen von heute. Aber ich hatte Blut geleckt. Nur eine BUGA habe ich in all den Jahren ausgelassen.
Nun haben Sie die Große Goldmedaille der DBG erhalten für Ihre herausragenden Pflanzen. Das ist sicherlich nicht die erste?
Die Medaillen-Vitrine ist pickepackevoll! Aber ich freue mich über diese Anerkennungen. Ich gärtnere mit Herzblut, auch wenn ich fast 80 bin. Meine Söhne machen weiter, haben zwei Betriebe. Auch meine Enkelkinder sind gärtnerisch interessiert. Die werden sicherlich irgendwann auch an Gartenschauen teilnehmen.
Vielen Dank!

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