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Gemüseverarbeiter: Informative Fachsitzung
Die Herbstsitzung der Gemüseverarbeiter und der Hersteller von feinsaurem Gemüse im Bundesverband bot am gestrigen Dienstag in Düsseldorf eine breite Palette an Fachvorträgen und die Möglichkeit zur Diskussion über die Trends und politischen Herausforderungen der Branche.
Fachlicher Austausch
Im Mittelpunkt der Sitzung standen Fragen rund um Rohware und Anbau. Herr Christian Spangenberg von Rijk Zwaan gab einen ausführlichen Überblick über die Verzehrsgewohnheiten und die Anbau- und Verarbeitungsmethoden von Kohl in den verschiedenen Ländern Europas, woraus er Möglichkeiten und Probleme für die Entwicklung neuer Weißkohlsorten ableitete.
Innovative Ansätze zu einer umweltgerechten Erzeugung stellte Frau Steffi Rentsch am Beispiel der Food Chain Partnership von Bayer dar. Im Rahmen des dort entwickelten integrierten Landbaus wird mit verschiedenen biologoischen und technischen Verfahren versucht, die Qualität der Erzeugnisse zu maximieren und zugleich den Einsatz von Planzenschutzmitteln zu minimieren.
Umwelt- und Gewässerschutz war sodann das Thema von Dr. Joachim Wieting, der für das Umweltbundesamt die Erarbeitung eines Merkblatts für die Abwasserbehandlung in der Gemüseverarbeitung koordiniert.
Trends der Branchen
Einen Überblick über Produktion, Handel und Verbrauch von Gurkenkonserven in Europa gab Dr. Hans-Christoph Behr (AMI) anhand von Daten der statistischen Ämter der jeweiligen Länder.
Politische Herausforderungen
Über die aktuellen politischen Herausforderungen für die Branchen – Fragen des Pflanzenschutzes, die aktuellen lebensmittelrechtlichen Änderungen aus Brüssel und die Reform der Agrarpolitik – informierte schließlich die BOGK-Geschäftsführung. (Quelle: BOGK)

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