CO2-Fußabdruck: Instrument für mehr Nachhaltigkeit?

Das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Gesichtspunkt für die Produktion von Gartenbauprodukten geworden. Ein Aspekt davon ist die Klimabilanzierung der Produktion, die in Form des CO2-Fußabdrucks ihren Ausdruck findet.

Das Thema Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Gesichtspunkt für die Produktion von Gartenbauprodukten geworden. Ein Aspekt davon ist die Klimabilanzierung der Produktion, die in Form des CO2-Fußabdrucks ihren Ausdruck findet. Die Klimabilanzierung kann im Marketing Verwendung finden sowie zu einer verstärkten Transparenz in den Produktionsabläufen beitragen. Unter dem Titel "Der CO2-Fußabdruck Konsequenzen für den Unterglasanbau" gibt die Fachtagung Energieeffizienz am Donnerstag, 6. September 2012, auf der Floriade in Venlo einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Gartenbau und stellt die Klimabilanzierung für Gartenbauprodukte zur Diskussion. 

Einführend werden im Rahmen der Veranstaltung die Grundlagen der CO2-Bilanzierung vorgestellt. Bislang kommen unterschiedliche Berechnungsmaßstäbe zum Einsatz, die kritisch diskutiert werden. Erst vor kurzem wurde ein Standard für den Gartenbau definiert. Beispiel-rechnungen aus dem niederländischen Gartenbau werden unter anderem den Einfluss unterschiedlicher Energieträger in der Produktion verdeutlichen. 

Auch einzelne Gartenbaubetriebe beginnen, sich mit dem Thema CO2-Fußabdruck intensiver auseinanderzusetzen. Der Unternehmenszusammenschluss PlusPlants wird erste Erfahrungen damit vorstellen. Dabei gilt es, bei der Verwendung von Carbon-Footprint-Labeln im Marketing rechtliche Aspekte zu beachten, die hier thematisiert werden sollen. Abschließend wird eine Einordnung des Themas CO2-Fußabdruck in den Gesamtzusammenhang Nachhaltigkeit vorgenommen. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes "Effizienter Energieeinsatz im Gartenbau" vom Zentralverband Gartenbau (ZVG) zusammen mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen organisiert. Die Förderung des Projektes erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit Unterstützung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). 

Das vollständige Programm, Anmeldeunterlagen sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf der Internetseite www.energieportal-hortigate.de abrufbar. Im Nachgang können die Vorträge der Veranstaltung im Energieportal heruntergeladen werden. (Quelle: ZVG)

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