Bundesregierung: Ökolandbau soll ausgebaut werden

Die Bundesregierung verfolgt den Ausbau des Ökolandbaus.

Das Reichstagsgebäude als Plenarsaal-Gebäude für den Deutschen Bundestag am Platz der Republik in Berlin. Bild: Wolfgang Pehlemann.

Die Bundesregierung will das Landwirtschafts- und Ernährungssystem zu nachhaltigen Wirtschaftsformen transformieren. Damit solle den Herausforderungen des Umwelt- und Ressourcenschutzes, des Klimawandels, des Artenschwundes, der Energie- und Importabhängigkeit begegnet werden, heißt es in einer Antwort (20/2746) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/2448) der AfD-Fraktion.

Auf die Frage, wie die Bundesregierung dieses Ziel umsetzen wolle, wird auf den Koalitionsvertrag verwiesen. Dort „streben die Regierungsparteien an, dass bis zum Jahr 2030 insgesamt 30% der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland ökologisch bewirtschaftet werden“, heißt es in der Antwort. Zu den Auswirkungen einer Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Fläche auf 30% auf dem gesamten Agrarsektor fänden am Institut für Betriebswirtschaft des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (TI) in den nächsten vier Jahren modellbasierte Abschätzungen insbesondere zu den ökonomischen Auswirkungen statt. (hib/NKI)

 

 

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