Bayern: Erdbeeren auf Pflanzenschutzmittel untersucht

Untersuchung auf 500 Pflanzenschutzmittel in der Routine am LGL Bayern.

Untersuchung auf 500 Pflanzenschutzmittel in der Routine am LGL. Bild: GABOT.

Sommerzeit ist Erdbeerzeit – aus heimischem Anbau sind die süßen Früchte von Mai bis Juli erhältlich. Mit ihrem hohen Vitamin C-Gehalt und wenigen Kalorien sind sie ein gesunder und schmackhafter Genuss. Spielt der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft für den Erdbeergenuss eine Rolle? Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht regelmäßig unter anderem auch Erdbeeren auf eine mögliche Belastung mit Rückständen an Pflanzenschutzmitteln. Dabei stellte es in den vergangenen drei Jahren nur in einem Fall eine Überschreitung eines definierten Höchstgehaltes fest. Erdbeeren können somit getrost genossen werden. 

In jüngster Zeit nahm das LGL insgesamt 145 Proben Erdbeeren im Zeitraum von 2020 bis zum ersten Quartal 2023 unter die Lupe. Geprüft wurde auf über 500 Wirkstoffe. Neben einer Probe Tiefkühlerdbeeren, bei der es zu einer Höchstgehaltüberschreitung kam, hat das LGL noch in einer weiteren Probe einen in Deutschland nicht zugelassenen Wirkstoff nachgewiesen. Ein gesundheitliches Risiko durch diese nachgewiesenen Rückstände an Pflanzenschutzmitteln bestand in keinem der beiden Fälle, die zuständigen Überwachungsbehörden wurden dennoch informiert, um die für diese Fälle vorgesehene Maßnahmen zu treffen.

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