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Baden-Württemberg: "Erreichbarkeit von Hochschulen im ländlichen Raum verbessern"
„Dezentrale Strukturen und starke ländliche Räume sind Kernelemente des wirtschaftlichen Erfolgs in Baden-Württemberg. Ländliche Hochschulen tragen mit ihren vielfältigen und hervorragenden Bildungs- und Forschungsaktivitäten wesentlich zu diesem Erfolg bei.
Unsere Aufgabe ist es, jungen Menschen die Rahmenbedingungen zu bieten, die sie für ein erfolgreiches Studium auf dem Land brauchen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (30. Juni) in Furtwangen (Schwarzwald-Baar-Kreis).
Dazu gehöre es auch, die Themen Erreichbarkeit und Mobilität stärker in den Fokus zu nehmen. Gerade auf dem Land benötige man bei gleichen Zielen andere Lösungsansätzen als in den Ballungsräumen.
„Studenten und Beschäftigte ländlicher Hochschulen sind wie ihre Kollegen in den großen Städten auf gute Mobilitätsangebote angewiesen. Sie müssen im Rahmen ihres Studiums rasch und kostengünstig von A nach B kommen. Vielfach wollen oder müssen Studierende dabei auf ein eigenes Auto verzichten“, erklärte der Minister.
Bestehende Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs würden hierfür die Grundlage bieten, aber oft nicht ausreichen. „Wir sind auf der Suche nach praxisgerechten Lösungen, die die Mobilität verbessern. Das Projekt der Hochschule Furtwangen soll uns auf diesem Weg einen guten Schritt voranbringen“, sagte Hauk.
Letztendlich gehe es darum, den Ländlichen Raum als solchen zu stärken. „Wer auf dem Land studiert, wird später auch oftmals dort arbeiten und leben wollen. Es sind vor allem die innovativen Mittelständler, die dort händeringend Fach- und Führungskräftenachwuchs suchen. Unsere Politik zielt darauf ab, den Ländlichen Raum attraktiv und wettbewerbsfähig zu halten“, betonte Hauk. (MdL)

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