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Baden-Württemberg: 14 % der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet
Unter den insgesamt 37.500 Betriebe im Land war das ungefähr jeder Achte (12,7%). Während die Betriebszahlen in der Südwestlandwirtschaft im Gesamten rückläufig sind, kamen nach Angaben des Statistischen Landesamts seit 2020 mehr als 300 Öko-Betriebe (+7,1%) hinzu. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche dehnte sich im gleichen Zeitraum um 22.400 ha auf 196.000 ha aus. Der Anteil an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche wuchs dabei von 12,3% auf 14,0% und liegt damit über dem bundesweiten Wert von 11,2%.
Der ökologische Ackerbau war mit einem Anteil von einem Zehntel (80.400 ha) am gesamten Ackerland weiterhin unterdurchschnittlich repräsentiert. Der Getreideanbau nahm mit 37.900 ha nahezu die Hälfte (47,2.%) der ökologischen Ackerfläche ein, wobei Winterweizen (10.700 ha), Dinkel (7.200 ha) und Hafer (5.300 ha) die wichtigsten Getreidearten waren. Auch die Hülsenfrüchte spielen entweder zur Ganzpflanzenernte (21.000 ha) oder zum Drusch (8.700 ha) weiterhin eine wichtige Rolle bei den Öko-Betrieben.
Ökologische Betriebe wiesen mit 56,2 % einen deutlich höheren Grünlandanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche als die konventionelle Landwirtschaft (36,2 %) auf. Mit 110.200 ha wies im Jahr 2023 ein Fünftel der Dauergrünlandfläche im Land eine ökologische Zertifizierung auf. Vorgaben in der Viehhaltung, wie Weideauslauf oder eine stärker auf Raufutter ausgelegte Fütterung in der Rinderhaltung, sind dafür als Gründe zu nennen.

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