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Arbor: Die größte Baumschule in Belgien
Im belgischen Houtvenne - Hulshout in der Provinz Antwerpen wird mit schwerem Gerät gearbeitet: In der Boomkwekerij Arbor NV wachsen auf 260 ha Freilandfläche Solitär-Ziersträucher und -Koniferen, mehrstämmige Ziersträucher und verschulte Bäume in allen Größen heran. Die Produkte von Arbor sind in der Regel sehr groß und werden mit einer Kombination aus Wissen und Tradition, effizienter Organisation und einem professionellen Team zu höchster Qualität geführt. 50 Mitarbeiter und 30-50 Saisonkräfte versorgen dabei nicht nur die große Freilandfläche in Belgien, sondern auch noch 35 ha Containerfläche am Hauptsitz sowie den französischen Standort in Vicq, an dem auf rund 200 ha besonders verschulte Alleebäume im Fokus stehen.
Die Produkte von Arbor werden europaweit vermarktet; heute gehen rund 80% der Pflanzen in den Export. Das belgische Unternehmen profitiert dabei von dem Trend der „grünen Stadtentwicklung“; so landen z. B. immer wieder Bäume von Arbor in der französischen Hauptstadt Paris. Landschaftsarchitekten und Stadtplaner können sich dabei nicht nur auf Produkte von höchster Qualität freuen, sondern auch von der Erfahrung und dem Service von Arbor profitieren.
Beim Erzeugen und Vermarkten von Baumschulprodukten steht heute das Thema Nachhaltigkeit immer stärker im Blickpunkt. Bei Arbor ist man sich schon lange über die Wichtigkeit dieses Schlagwortes bewusst und hat sich „Stets 100% ökologisch und verantwortungsbewusst“ auf die Fahnen geschrieben. Man investiert kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung umweltfreundlicher Produktionstechniken, wobei die Qualitätsoptimierung nicht außer Acht gelassen wird. In der Containerkultur wurden die Bewässerungsmethoden verfeinert, um einen geschlossenen Kreislauf ohne Anzapfung zusätzlicher Ressourcen zu erzielen. Probleme sieht man bei Arbor allerdings bei der Ressource Wasser: Trotz der Umstellung auf Tröpchenbewässerung und dem Bau eines 28.000 cbm großen Wasserreservoirs reicht die verfügbare Regenwassermenge für den Betrieb in Belgien nicht aus. Bisher konnte mit dem 90 Meter tiefen Brunnen auf die benötigte Wassermenge ergänzt werden, doch das ist nun aufgrund rechtlicher Änderungen nicht mehr erlaubt. Man befindet sich mit den Behörden im Austausch, um eine tragbare Lösung zu finden – das ist wie überall in Europa nicht ganz leicht…
Das Thema CO2 ist bei Arbor ebenfalls eine Herzensangelegenheit: Baumschulen gehören generell zu den wenigen Branchen mit niedrigem CO2-Ausstoß. Arbor geht diesbezüglich noch einen Schritt weiter, denn die Bedeutung eines niedrigen ökologischen Fußabdrucks wurde in der Unternehmensphilosophie verankert und in die strategische Planung integriert. Dank der zentralen Lage in Europa gehört der CO2-Fußabdruck der Arbor-Erzeugnisse bei der Auslieferung zu den niedrigsten in der Branche.
Flexibilität und Engagement sind die Schlüsselwörter der Zukunft bei Arbor. Auch in Bezug auf Innovation und neue Produktionsmethoden will Arbor in Zukunft weiter ein Trendsetter sein und so seinen ressourcenschonenden und nachhaltigen Weg fortsetzen.
Wer mehr über die belgische Baumschulwirtschaft und den Zierpflanzenbau im Nachbarland erfahren will, hat dazu auf der IPM die Gelegenheit. An drei Gemeinschaftständen in den Hallen 2, 6 und zeigen belgische Unternehmen typische Spezialitäten wie Azaleen, Rhododendren, blühenden Zimmerpflanzen, dem Lorbeer und Chrysanthemen bis hin zu Sträuchern, Jung- und Beetpflanzen sowie andere Baumschulerzeugnisse.
Boomkwekerij Arbor NV auf der IPM ESSEN 2024: Halle 7, Stand 7B20

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